Wasser- und Bodenverband Stever-Lüdinghausen
361 Kilometer Bachläufe in Arbeit

Lüdinghausen -

Zur Mitgliederversammlung traf sich am Dienstag der Wasser- und Bodenverband Stever-Lüdinghausen im „Hotel zur Post“. Neben dem Geschäftsbericht standen turnusgemäße Wahlen an.

Donnerstag, 21.02.2019, 06:00 Uhr
Zur Mitgliederversammlung traf sich am Dienstag der Wasser- und Bodenverband Stever-Lüdinghausen im „Hotel zur Post“. Der Vorsitzende Anton Holz (vorne 2.v.r.) legte den Geschäftsbericht vor.
Zur Mitgliederversammlung traf sich am Dienstag der Wasser- und Bodenverband Stever-Lüdinghausen im „Hotel zur Post“. Der Vorsitzende Anton Holz (vorne 2.v.r.) legte den Geschäftsbericht vor. Foto: Peter Werth

Die Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie hat den Wasser- und Bodenverband Stever-Lüdinghausen ( WBV ) nicht nur im vergangenen Jahr intensiv beschäftigt. Ein seitenstarker Maßnahmenplan sei erarbeitet worden, berichtete der WBV-Vorsitzende Anton Holz am Mittwoch auf der Mitgliederversammlung des Verbandes, der sich um die Unterhaltung der Gewässer im Verbandsgebiet kümmert, im „Hotel zur Post“. Der Plan sei im Januar der Bezirksregierung in Münster überreicht worden. Damit sei man in NRW zeitlich an der Spitze.

Satzungsänderung beschlossen

Auch eine Satzungsänderung stand an. Da das Landeswassergesetz im Jahr 2016 neu gefasst wurde, musste auch die Satzung des WBV angepasst werden. Dies sei im vergangenen Jahr geschehen, so der Verbandsvorsitzende. Auch eine Umstellung des Beitragswesens sei auf den Weg gebracht worden, berichtete Holz den Mitgliedern. Es sei weg vom Hektaransatz als Berechnungsgrundlage umgestellt worden auf die Basis versiegelter und unversiegelter Flächen. Insgesamt umfasst das Verbandsgebiet eine Fläche von rund 15 Hektar in den Kommunen Lüdinghausen, Senden, Ascheberg, Nordkirchen, Olfen, Dülmen und Selm. In den Arbeitsbereich des Wasser- und Bodenverbandes Stever-Lüdinghausen entfallen insgesamt 361 Kilometer Fluss- und Bachläufe.

Zu den Aufgaben des WBV gehört auch die Bekämpfung von Bisamratten und Nutrias. Dabei werden entsprechende Fangprämien ausgeschüttet – acht Euro je Ratte, 15 Euro je Nutria. Im vergangenen Jahr wurden 22 Bisamratten und 108 Nutrias von professionellen Bisamfängern sowie Privatpersonen gefangen. dafür, so holz, sei die Gesamtsumme von 1796 Euro gezahlt worden.

Turnusgemäß stehen alle fünf Jahre auch Wahlen zum Verbandsausschuss auf dem Programm. Dort gab es am Mittwoch nur geringfügige Änderungen im Personaltableau (siehe nebenstehenden Kasten).

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