Ökumenisches Frauenfrühstück
Tiefpunkte überwinden

Lüdinghausen -

Um Tiefpunkte, deren Würdigung und die Möglichkeiten, sie zu überwinden, ging es beim ökumenischen Frauenfrühstück im evangelischen Gemeindezentrum. Darüber referierte Ingrid Spiess-Banse.

Montag, 25.02.2019, 05:00 Uhr aktualisiert: 27.02.2019, 15:56 Uhr
Die Besucherinnen des Frauenfrühstücks lauschten interessiert dem Vortrag von Ingrid Spiess-Banse.
Die Besucherinnen des Frauenfrühstücks lauschten interessiert dem Vortrag von Ingrid Spiess-Banse. Foto: Laurids Leibold

Nahrung für Leib und Seele gab es am Samstagmorgen beim traditionellen ökumenischen Frauenfrühstück im evangelischen Gemeindezentrum. Nachdem die Besucherinnen sich mit einem reichhaltigen Frühstück gestärkt hatten, folgte der Vortrag von Ingrid Spiess-Banse . Zwischendurch sorgte der Chor „Musiko“ des Kolping unter Leitung von Sylvia Lezius für die musikalische Begleitung der Veranstaltung und rundete damit das Programm ab. Dabei wurde das Publikum stets zum Mitsingen animiert.

Vielleicht habe ich durch den Tiefpunkt sogar was gewonnen.

Ingrid Spiess-Banse
Ingrid Spiess-Banse

Ingrid Spiess-Banse

Spiess-Banse referierte zum Thema „Tiefpunkte“ und den Umgang damit. Zunächst gehe es darum, den Tiefpunkt als solchen zu akzeptieren und zu würdigen. Denn nur dadurch sei es möglich, wieder neue Zuversicht zu schöpfen, so die Referentin. „Vielleicht habe ich durch den Tiefpunkt sogar was gewonnen“, gab sie als Denkanstoß.

Ich kann mich wunderbar mit meinem inneren Ich beraten.

Ingrid Spiess-Banse

Im zweiten Teil ging es um die Frage, wie man leichter mit den Tiefpunkten umgehen könne. So sei es wichtig, mit sich selbst befreundet zu sein, wie Spiess-Banse es ausdrückte. Denn mit sich selbst könne man absolut ehrlich sein sowie Kummer und Freude gleichermaßen teilen. „Ich kann mich wunderbar mit meinem inneren Ich beraten“, meinte die Vortragende. Der nächste Tipp der Lüdinghauserin war, „auf Augenhöhe zu bleiben“. Dazu zähle, sich genauso seine Fehler einzugestehen wie seiner Stärken bewusst zu werden, um sich anderen gegenüber weder zu unter- noch zu überordnen. Des Weiteren solle man das Hin und Her um die goldene Mitte akzeptieren. „Wir wollen mal alleine sein oder mal mit anderen zusammen“, sagte die die Referentin. Der letzte Hinweis war der einfachste, aber vermutlich auch wichtigste: „Freu dich des Lebens!“

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