Amtseinführung von Brigitte Siehoff an der Astrid-Lindgren-Schule
„Sie sind genau die Richtige“

Lüdinghausen -

„Sie sind genau die Richtige für diese Schule“, attestierte Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr der neuen Rektorin der Astrid-Lindgren-Schule, Brigitte Siehoff, bei ihrer Amtseinführung am Dienstag. Und Schulamtsdirektor Klemens Löchte beschrieb den Weg der 61-Jährigen in das Amt als „Herkulesaufgabe“, die sie gemeistert habe.

Mittwoch, 06.03.2019, 08:00 Uhr
Eine Porträt-Kollage (von oben links im Uhrzeigersinn) sowie eine gut gefüllte Schultüte überreichte das Kollegium der Astrid-Lindgren-Schule ihrer Rektorin Brigitte Siehoff. Von Schulamtsdirektor Clemens Löchte gab es eine Blume. Zur Amtseinführung am Dienstag kamen neben Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr auch Kreisdirektor Joachim Gilbeau und Dezernatsleiter Detlef Schütt.
Eine Porträt-Kollage (von oben links im Uhrzeigersinn) sowie eine gut gefüllte Schultüte überreichte das Kollegium der Astrid-Lindgren-Schule ihrer Rektorin Brigitte Siehoff. Von Schulamtsdirektor Clemens Löchte gab es eine Blume. Zur Amtseinführung am Dienstag kamen neben Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr auch Kreisdirektor Joachim Gilbeau und Dezernatsleiter Detlef Schütt. Foto: Peter Werth

Eine „Herkulesaufgabe“ habe sie auf sich genommen und „viele Hürden gemeistert“, so beschrieb Schulamtsdirektor Klemens Löchte den Weg von Brigitte Siehoff an der Astrid-Lindgren-Schule, deren Leiterin sie seit Dienstag auch offiziell ist. Sie sei eine „Jongleuse mit vier Bällen“, führte er weiter aus: Und diese seien der Hauptstandort der Förderschule des Kreises Coesfeld in Lüdinghausen, der Standort im Martini-Stift in Nottuln und der kleine Ableger in Ahlen sowie die Noch-Baustelle und künftige Sitz der Einrichtung in der ehemaligen Hauptschule in Nottuln.

Umzug der Schule im Sommer

Der Umzug dorthin werde pünktlich zum Beginn des neuen Schuljahres 2019/20 erfolgen, versprach Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr. In seinem Redebeitrag zur Amtseinführung erinnerte er an die „Wellengänge“, durch die die Förderschulen in den vergangenen Jahren hätten gehen müssen. Wenn man jedoch das Beste für die Kinder wolle, gehörten die Förderschulen unbedingt zum bestehenden Schulsystem. Ausdrücklich begrüßte er da das Umdenken der CDU-FDP-geführten Landesregierung. Für die Astrid-Lindgren-Schule, die Kinder mit emotionalem und sozialen Förderbedarf besuchen, sprach er von einer „tollen Schulgemeinschaft“. Und der neuen Rektorin attestierte er: „Sie sind genau die Richtige für diese Schule. Ich wünsche Ihnen viel Fortune.“

Unterstützung durch die Eltern

Im Namen der Eltern sagte der stellvertretende Schulpflegschaftsvorsitzende Manfred Runte: „Ich weiß, was diese Schule leistet.“ Und er versicherte Siehoff die Unterstützung der Elternschaft. Darauf könne sie bauen. Mit Blick auf den neuen Standort brachte er auch die Frage auf, wie die Förderschule denn künftig heißen werde. denn eine Astrid-Lindgren-Schule gibt es in Nottuln bereits. Glückwünsche gab es zudem von Andreas Middrup, dem Vorsitzenden des Fördervereins, sowie vom stellvertretenden Lüdinghauser Bürgermeister Anton Holz. Er mochte allerdings seine Wehmut nicht verhehlen, da die Schule die Steverstadt demnächst verlasse. Das Kollegium hieß die neue, aber doch schon lange bekannte Chefin mit einem munteren Lied willkommen. Zudem gab es eine bestens gefüllte Schultüte sowie eine Porträt-Kollage.

Eine Schultüte vom Kollegium

Brigitte Siehoff selbst bedankte sich in ihrer Rede bei den zahlreichen Gästen und erklärte vor allem angesichts der Aktionen ihres Kollegiums („Mein tolles Team“): „Mir fehlen die Worte. Ich bin ganz gerührt.“ Die 61-jährige Lehrerin für Sozialpädagogik ist schon seit 19 Jahren an der Förderschule tätig, 2008 wurde sie Konrektorin und vor einem Jahr wurde sie zur kommissarischen Schulleiterin ernannt. In Sachen neuem Standort erklärte sie: „Egal wo die Schule steht, es geht um die Förderung der Kinder.“

In Ermangelung einer Ernennungsurkunde – die sei nur Beamten vorbehalten – beglückte Schulamtsdirektor Löchte die neue Rektorin mit einem Auszug aus dem am Wochenende abgeschlossenen Tarifvertrag für die Landesbediensteten: eine Gehaltserhöhung rückwirkend. zum 1. Januar. Diese augenzwinkernde Geste kommentierten die Festgäste mit munterem Lachen.

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