Versammlung der Jagdgenossenschaft
Kontinuität ist Trumpf

Lüdinghausen -

Bei den Vorstandswahlen während der Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Lüdinghausen herrschte unter den Mitgliedern große Einigkeit. Darüber hinaus befassten sich die Jagdgenossen mit einem äußerst kniffeligen Thema.

Donnerstag, 21.03.2019, 18:00 Uhr aktualisiert: 22.03.2019, 17:18 Uhr
Diskutierten auch nach dem offiziellen Teil eifrig: die Mitglieder der Jagdgenossenschaft Lüdinghausen.
Diskutierten auch nach dem offiziellen Teil eifrig: die Mitglieder der Jagdgenossenschaft Lüdinghausen. Foto: Bastian Becker

Ziemlich einig waren sich die Mitglieder der Jagdgenossenschaft des gemeinschaftlichen Jagdbezirks Lüdinghausen bei der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Schwenken am Mittwochabend. Die etwa 30 Anwesenden aus den 13 Jagdbezirken billigten einstimmig den von Geschäftsführer Michael Pieper vorgestellten Haushaltsplan für das kommende Geschäftsjahr und wählten erneut Jan-Bernd Edelbusch und Heinrich Bergmann zu Kassenprüfern sowie Benedikt Kuhlmann und Christoph Bergmann zu deren Stellvertretern. Alle weiteren Vorstandsmitglieder um den Vorsitzenden Theo Schulze Uphoff sind noch für zwei Jahre gewählt.

Erträge auf Eigentümer umlegen

In seinem Geschäftsbericht für das abgelaufene Jahr vermeldete Pieper eine positive Bilanz. Die größten Posten waren dabei erneut die Jagdpachtgelder. Zudem stimmten die Mitglieder Schulze Uphoffs Vorschlag zu, auch im kommenden Jahr die Erträge aus der Jagdnutzung auf die Grundstückseigentümer umzulegen.

Ein wichtiges Thema für die Zukunft ist die Einführung der Mehrwertsteuer für Jagdgenossenschaften ab 2021. Dieser Punkt rief einige Wortmeldungen zum künftigen Umgang mit der Thematik hervor. „Wir sollten mit dem Finanzamt besprechen, welche Finanzierungsmodelle denkbar sind“, wurde aus der Runde vorgeschlagen. Johann-Peter Nöcker, Schriftführer des Hegerings Lüdinghausen-Seppenrade, erinnerte an die Einladung an Pächter und Grundeigentümer zu einem gemeinsamen Gespräch am Dienstag (26. März), „um Möglichkeiten der Zusammenarbeit auszuloten“.

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