„Jedermann“ am Canisianum aufgeführt
Jede Rolle eine tragende

Lüdinghausen -

„Mit Dürrenmatts ,Die Physiker’ begann alles im Jahr 1996“, so erinnert sich Studiendirektor Michael Leibold sehr genau. Damals brachte er zum ersten Mal eine Abiturklasse des Lüdinghauser Canisianums auf die Bretter, die die Welt bedeuten sollen. Seither konnte er nahezu jedes Jahr den jeweiligen Abschlussjahrgang für ein Theaterstück begeistern.

Montag, 01.04.2019, 16:34 Uhr aktualisiert: 02.04.2019, 09:42 Uhr
Den „Jedermann“ brachte die Theaterriege der angehenden Abiturienten des Gymnasiums Canisianum am Sonntagabend auf die Bühne. Regie führte ein letztes Mal Lehrer Michael Leibold (kl. Foto).
Den „Jedermann“ brachte die Theaterriege der angehenden Abiturienten des Gymnasiums Canisianum am Sonntagabend auf die Bühne. Regie führte ein letztes Mal Lehrer Michael Leibold (kl. Foto). Foto: Inga Kasparek

In diesem Jahr nun für „Jedermann“ von Hugo von Hofmannsthal . Damit hatten sich die jungen Schauspieler einer echten Herausforderung gestellt. Immerhin wird der „Jedermann“ seit 1920 alljährlich bei den Salzburger Festspielen aufgeführt und alle, die als Bühnenschauspieler Rang und Namen haben, spielten schon die beiden Hauptrollen, nämlich die des Jedermanns und seiner Buhlschaft.

Begonnen hat es mit den „Physikern“

Bei der Besetzung der zahlreichen Rollen bewies Leibold , der auch die Regie übernommen hatte, ein glückliches Händchen, so dass jede Rolle durchaus eine tragende war. Neben Jennifer Frost als Jedermann und Sophia Richter als Buhlschaft machten unter anderem Johanna Schulze Thier als treuer Gesell und Sara Behning als Jedermanns Mutter eine gute Figur. Richtig in Fahrt geriet Madeleine Roters als Teufel, während Paul Henke den Tod gelungen ruhig und bedrückend spielte.

Cani-Theatergruppe spielt den „Jedermann“

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  • Den „Jedermann“ brachten die Cani-Theaterspieler auf die Bühne. Foto: Inga Kasparek
  • Den „Jedermann“ brachten die Cani-Theaterspieler auf die Bühne. Foto: Inga Kasparek
  • Den „Jedermann“ brachten die Cani-Theaterspieler auf die Bühne. Foto: Inga Kasparek
  • Den „Jedermann“ brachten die Cani-Theaterspieler auf die Bühne. Foto: Inga Kasparek
  • Den „Jedermann“ brachten die Cani-Theaterspieler auf die Bühne. Foto: Inga Kasparek
  • Den „Jedermann“ brachten die Cani-Theaterspieler auf die Bühne. Foto: Inga Kasparek
  • Den „Jedermann“ brachten die Cani-Theaterspieler auf die Bühne. Foto: Inga Kasparek

Bei der Vielzahl der Akteure sind nicht alle namentlich aufzuzählen, erwähnt seien aber auch die „zahlreichen unsichtbaren Geister in Technik, Maske und Requisite, die Öffentlichkeitsarbeit nicht zu vergessen. Traditionell bedankte sich der Schulleiter Michael Dahmen mit einer Rose und das Publikum mit viel Applaus bei allen Beteiligten.

Weitere Aufführung am 7. April

Wer die Premiere des Stückes verpasst hat, findet Gelegenheit, am Sonntag (7. April) die Vorstellung zu besuchen. Dann endet übrigens auch die Ära Leibold, der mit Ende des Schuljahres in den Ruhestand geht. „Vorher aber besuchen wir noch gemeinsam die Salzburger Festspiele und können dann sehen, wie es echte Profis machen“, erklärte der Pädagoge.

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