Projekt an der Ostwallschule
Kinder werden zu Gemüsebauern

Lüdinghausen -

Die Kinder der Ostwallschule haben ab sofort die Möglichkeit, den Kreislauf der Natur hautnah mitzuerleben. Das Projekt „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ des Landes NRW macht es möglich.

Dienstag, 16.04.2019, 15:00 Uhr
In den neuen Hochbeeten soll zukünftig Gemüse wachsen. Die Kinder der Ostwallschule sollen so den Kreislauf der Natur hautnah miterleben.
In den neuen Hochbeeten soll zukünftig Gemüse wachsen. Die Kinder der Ostwallschule sollen so den Kreislauf der Natur hautnah miterleben. Foto: Ostwallschule

Schon über ein Jahr planten die Kinder der Ostwallschule, wie ihr Schulgarten nach der anstehenden Renovierung aussehen sollte. Der Traumgarten, den die Kinder der Klassen 4a und 4b im Visier hatten, sollte viel Raum für kleine Tiere und Insekten bereit halten, auch Ruheplätze und Naschpflanzen für die Kinder anbieten. Gerne wollten die Kinder auch Gemüse anbauen, um zu sehen, wie die Pflanzen wachsen und zu Lebensmitteln werden.

Die Umsetzung aller dieser Wünsche wurde erschwert durch den Anbau zweier großer Treppenhäuser, die für den Brandschutz nötig geworden waren. Um nun doch alle Wünsche der Kinder wahr werden zu lassen, entstand der Plan, das Gemüse vom Rest des Schulgartens zu trennen. Durch die finanzielle Unterstützung des Gelsenwasser-Projekts „Bildung von Klein auf“ und durch den Einsatz von Andreas Bohr , des Hausmeisters der Ostwallschule, wurden nun fünf Hochbeete auf dem Schulhof aufgestellt. Die zweiten Klassen werden nach den Osterferien die Beete bepflanzen und zum Gemüseanbau nutzen.

Projekt „Bildung für nachhaltige Entwicklung“

„Der Bau der Hochbeete hat viel Freude, aber auch viel Arbeit gemacht“, wird Bohr in einem Pressetext der Schule zitiert. Er wünsche sich, dass die Beete gut gepflegt und in gutem Zustand belassen würden.

„Ein „Dankeschön“ gelte auch den Mitarbeitern des Bauhofs, die die Beete mit Erde gefüllt hatten, heißt es in der Pressemitteilung der Ostwallschule weiter. Sie beteiligt sich mit der Umgestaltung des Gartens am Projekt „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ des Landes Nordrhein-Westfalen. „Es wird schön, in der Frühstückspause die eigenen Radieschen zu knabbern“, stellen sich die Kinder vor. Naturnahes Gärtnern, Artenvielfalt und Insektenschutz erfahrbar zu machen, sind die Ziele der für das Projekt verantwortlichen Lehrerinnen Cordula Biesenbach, Renate Baum und Brigitte Bisping-Renze.

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