Taxi Nee zieht ins Gewerbegebiet Tetekum
Endlich mehr Platz für den Fuhrpark

Lüdinghausen -

Rainer Nee fährt selbst seit drei Jahrzehnten Taxi, vor genau 25 Jahren hat er sein eigenes Unternehmen gegründet. Im Herbst zieht er aus der Stadt ins Gewerbegebiet Tetekum.

Samstag, 11.05.2019, 13:00 Uhr
Seit 1996 sitzt Rainer Nee mit seinem vor 25 Jahren gegründeten Taxiunternehmen an der Wolfsberger Straße. Im Herbst bezieht er sein neues Quartier im Gewerbegebiet Tetekum.
Seit 1996 sitzt Rainer Nee mit seinem vor 25 Jahren gegründeten Taxiunternehmen an der Wolfsberger Straße. Im Herbst bezieht er sein neues Quartier im Gewerbegebiet Tetekum. Foto: Peter Werth

Auf gepackten Koffern sitzt Rainer Nee zwar noch nicht, aber den Umzug seines Taxi-Unternehmens ins Gewerbegebiet Tetekum hat er fest im Visier. Im Herbst soll es soweit sein, erklärte der 52-Jährige auf Nachfrage der Westfälischen Nachrichten . Aktuell ist auf der neuen Fläche allerdings kaum mehr zu sehen als die Bodenplatte für den neuen Firmensitz.

Der aktuelle Standort an der Wolfsberger Straße, an dem er seit 1996 ansässig ist, platze aus allen Nähten, sagt Nee. Immerhin 28 Fahrzeuge gehören zum Fuhrpark seines Betriebes, den er vor genau 25 Jahren gegründet hat. Dazu zählen neben zwölf Taxen auch zwei Busse sowie Großraumfahrzeuge und zwei Transporter für Kurierfahrten.

Stehen Nee und seinen 45 festen Mitarbeitern sowie rund 30 Aushilfskräften derzeit rund 800 Quadratmeter zur Verfügung, umfasst die Fläche an der Rudolf-Diesel-Straße 1800 Quadratmeter. In dem dort entstehenden Gebäude sind neben Büros und einer eigenen Kfz-Werkstatt auch die Privatwohnung von Nee untergebracht.

„Gerne gehe ich hier nicht weg“, beschreibt Nee den Standort an der Wolfsberger Straße. Der könnte aus seiner Sicht kaum besser sein: „Die Lage ist ideal, sehr zen­tral. Wir werden wahrgenommen, das ist werbewirksam.“ Positiv sei auch die Nähe zum Busbahnhof. Und: Wenn es in der Stadt Feste gebe, hätten es Nachtschwärmer nicht weit, um schnell an ein Taxi zu kommen.

Ich hatte gehofft, etwas Bestehendes kaufen zu können, aber das hat sich nicht ergeben.

Rainer Nee

Der Gedanke umzusiedeln, sei vor etwa drei Jahren entstanden. Auf ernsthafte Suche nach einer neuen Bleibe für sein Unternehmen ist er vor etwa einem Jahr gegangen. Leicht sei das nicht, schließlich müsste gewährleistet sein, dass dort Tag und Nacht Betrieb herrsche. „Ich hatte gehofft, etwas Bestehendes kaufen zu können, aber das hat sich nicht ergeben“, sagt Nee. Jetzt investiert er nach eigenen Worten „eine Summe im mittleren sechsstelligen Euro-Bereich“. Das Grundstück habe er über die Stadt bekommen.

Zur Frage, was auf dem Grundstück an der Wolfsberger Straße in der Zukunft geschieht, wollte Inhaber Klaus Bertelsbeck sich nicht weiter äußern. Er erklärte lediglich: „Für die künftige Nutzung gibt es noch keine konkreten Pläne.“

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