Neuer Bürgerbus eingeweiht
„Allzeit eine unfallfreie und gute Fahrt“

Lüdinghausen -

Der Bürgerbus-Verein hat ein neues Fahrzeug. Der erste Bus, mit dem das Projekt vor sieben Jahren startete, musste jetzt ausgemustert werden. Das neue Model ist technisch auf dem modernsten Standard und bietet auch mobilitätseingeschränkten Personen den vollen Komfort.

Samstag, 25.05.2019, 15:00 Uhr
Der neue Niederflur-Bürgerbus kann nun Fahrt aufnehmen. In einer Feierstunde wurde er von Prädikantin Claudia Wulf und Pfarrer Benedikt Elshoff (M.) eingeweiht. Mit im Bild der Vorsitzende des Bürgerbus-Vereins, Prof. Dr. Norbert Lütke Entrup (r.) Bürgermeister Richard Borgmann (2.v.r.) und Marcus W. Leiendecker von der Volksbank, die das Bürgerbus-Projekt von Beginn an unterstützt. Der neue Bus erleichtert mobilitätseingeschränkten Personen das Einsteigen.
Der neue Niederflur-Bürgerbus kann nun Fahrt aufnehmen. In einer Feierstunde wurde er von Prädikantin Claudia Wulf und Pfarrer Benedikt Elshoff (M.) eingeweiht. Mit im Bild der Vorsitzende des Bürgerbus-Vereins, Prof. Dr. Norbert Lütke Entrup (r.) Bürgermeister Richard Borgmann (2.v.r.) und Marcus W. Leiendecker von der Volksbank, die das Bürgerbus-Projekt von Beginn an unterstützt. Der neue Bus erleichtert mobilitätseingeschränkten Personen das Einsteigen. Foto: Marion Fenner

Gerne hätte Pfarrer Benedikt Elshoff einmal am Steuer des nagelneuen Bürgerbusses für eine Probefahrt Platz genommen. Doch ohne entsprechenden Führerschein lässt der Vorsitzende des Bürgerbusvereins, Prof. Dr. Norbert Lütke Entrup, das nicht zu. „Wir helfen Ihnen, die Prüfung abzulegen“, sagte Lütke Entrup augenzwinkernd. „Dann dürfen Sie auch bei uns fahren.“ Ob Pfarrer Elshoff nun wirklich noch einmal die Schulbank für den Bürgerbus-Führerschein drückt, ist nicht geklärt, dafür aber gab er am Freitagmittag gemeinsam mit der Prädikantin Claudia Wulf von der evangelischen Gemeinde dem neuen Bürgerbus beziehungsweise den Fahrern und den künftigen Nutzern, den Segen für „eine allzeit gute und unfallfreie Fahrt“.

Ersatzfahrzeug

Der neue Bürgerbus, der in einer kleinen Feierstunde mit Andacht vor dem Rathaus offiziell eingeweiht wurde, ist das zweite Fahrzeug des Bürgerbusvereins. Das erste Fahrzeug musste nach sieben Jahren und insgesamt 305 000 Kilometern ausgemustert werden. Es bleibt aber als Ersatz für die Bürgerbusvereine in der Region erhalten.

Einweihung des neuen Niederflur-Bürgerbusses

1/8
  • Pfarrer Benedikt Elshoff und Prädikantin Claudia Wulf hielten eine Andacht bei der Einweihung des Bürgerbusses.

    Foto: Marion Fenner
  • Im neuen Bürgerbus können auch problemlos Rollatoren und Rollstühle mitgenommen werden.

    Foto: Marion Fenner
  • Für mobilitätseingeschränkte Personen ist das Einsteigen in den neuen Bürgerbus bequemer.

    Foto: Marion Fenner
  • Jan Hendrik Rüschkamp sprach bei der Feierstunde ein Grußwort. Sein Unternehmen kümmert sich um die Wartung des Busses.

    Foto: Marion Fenner
  • Pfarrer Benedikt Elshoff und Prädikantin Claudia Wulf hielten eine Andacht bei der Einweihung des Bürgerbusses.

    Foto: Marion Fenner
  • Auf dem Rathausvorplatz wurde der neue Bürgerbus vorgestellt.

    Foto: Marion Fenner
  • Pfarrer Elshoff überreichte bei der Einweihung den neuen Bürgerbusses eine Christopherus-Plakette.

    Foto: Marion Fenner
  • Prof. Dr. Norbert Lütke Entrup, Vorsitzender des Bürgerbus-Vereins, freute sich über viele Gäste, die zu Einweihung des neuen Bürgerbusses gekommen waren.

    Foto: Marion Fenner

„Bei dem neuen Bus handelt es sich um einen Niederflur-Bus“, erklärte Lütke Entrup. „Das bedeutet, einfacheres Einsteigen und mehr Komfort für mobilitätseingeschränkte Personen.“ Auf das nagelneue Fahrzeug warte viel Arbeit, denn die Nachfrage sei ungebrochen hoch, weiß der Vorsitzende des Vereins. 54 000 Fahrgäste hat der alte Bus in den vergangenen sieben Jahren transportiert – doppelt so viele wie Lüdinghausen Einwohner hat. 21 000 Stunden ehrenamtliche Arbeit hätten die Fahrer dafür geleistet.

Erfolgsmodell

Bürgermeister Richard Borgmann lobte das Erfolgsmodell Bürgerbus. „Von der Bürgerschaft wird das Projekt gut angenommen, die Fahrer haben Freude an der Arbeit und im Bus bleibt Zeit für nette Kontakte und Gespräche.“ So könne es weitergehen, wünscht Borgmann dem Verein. Nach dem offiziellen Teil konnte der Bus noch besichtigt werden.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6637503?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F163%2F
Nachrichten-Ticker