Christel Schlensok konzertiert
Orgelklänge mal ganz anders

Seppenrade -

Christel Schlensok, von 1993 bis 2000 Kantorin in St. Dionysius, hat damals Planung, Finanzierung und Weihe der neuen Orgel miterlebt und -gestaltet. Jetzt kehrt sie für ein Konzert an ihre alte Wirkungsstätte zurück.

Freitag, 07.06.2019, 17:00 Uhr
Christel Schlensok
Christel Schlensok Foto: privat

Niemand hat all die Kuchen gezählt, die aus den Seppenrader Familienbackstuben kamen, niemand die Gläser, die im Dienste der guten Sache aufopferungsvoll geleert wurden, niemand die Stunden, in denen viele Engagierte die Köpfe zusammengesteckt haben, um eine Benefiz-Aktion zu ersinnen. Aber das, worum es damals ging und wofür sich zahlreiche Seppenrader 1996 bis 1999 und darüber hinaus engagiert haben, das habe auch heute von seiner Schönheit nichts eingebüßt: die „neue“ Orgel aus der Werkstatt der Firma Mönch (Bodensee) in der Seppenrader St.-Dionysius-Kirche, heißt es in einer Pressemitteilung.

Christel Schlensok, 1993 bis 2000 Kantorin in St. Dionysius, hat damals Planung, Finanzierung und Weihe der Orgel miterlebt und -gestaltet. Sie lebt heute mit ihrer Familie in Lohr am Main, wo sie als Organistin, Korrepetitorin und Instrumentallehrerin arbeitet. Am 16. Juni (Sonntag) wird sie um 17 Uhr ein Konzert spielen, das mit „Tango, Rumba, Boléro und Co – Orgel mal anders“ überschrieben ist.

Beschwingte Hommage

Es soll eine beschwingte Hommage sein an alle, die diese Orgel mit möglich gemacht haben, ein Konzert, das mit leisen Tönen berühren und bewegen will, eine Stunde, in der die Orgel sich aber auch von ihrer leidenschaftlichen, kraftvollen und swingenden Seite zeigen darf, heißt es weiter in der Mitteilung. In kurzen, unterhaltsamen Moderationen wird ein wenig aus dem „Nähkästchen“ geplaudert über die Komponisten (Dubois, Gigout, Joplin und andere), die Werke – und was es sonst noch so an Erzählenswertem zwischen den Notenzeilen gibt. Eingeladen sind alle Interessierten. Der Eintritt zu dem Konzert ist frei.

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