Leistungssporthalle: Betonsohle gegossen
Es geht voran – endlich

Lüdinghausen -

Nach elf Wochen erzwungener Pause geht es an der Baustelle der Leistungssporthalle weiter. Insgesamt 35 Ankerstützen mussten nachgerüstet werden. Am Dienstag wurde eine fünf Zentimeter dicke Sauberkeitsschicht aus Beton aufgebracht.

Mittwoch, 12.06.2019, 08:00 Uhr
Der Beigeordnete Matthias Kortendieck (l.) und Daniel Ackermann, Leiter des städtischen Gebäudeimmobilienmanagements, nahmen am Dienstag die Baustelle der Leistungssporthalle an der Konrad-Adenauer-Straße in Augenschein.
Der Beigeordnete Matthias Kortendieck (l.) und Daniel Ackermann, Leiter des städtischen Gebäudeimmobilienmanagements, nahmen am Dienstag die Baustelle der Leistungssporthalle an der Konrad-Adenauer-Straße in Augenschein. Foto: Peter Werth

Es tut sich wieder etwas an der Baustelle der Leistungssporthalle an der Konrad-Adenauer-Straße. Davon überzeugten sich am Dienstag auch der städtische Beigeordnete Matthias Kortendieck und Daniel Ackermann , der Leiter des städtischen Gebäudeimmobilienmanagements. Die Tiefbauer gossen die aus Beton bestehende sogenannte Sauberkeitsschicht der künftigen Halle. Ganze fünf Zentimeter dick ist diese und wurde auf einer Fläche von 2500 Quadratmetern aufgebracht.

Elf Wochen hatten sich diese Arbeiten insgesamt verzögert. Die zuvor 131 eingebauten Ankerstützen hätten nicht die nötige Zugkraft für den Halt der Bodenplatte gegen möglichen Auftrieb durch Grundwasser gewährleistet. Und so mussten insgesamt 35 Ankerstützen nachgerüstet werden ( WN berichteten). „Wir wollten kein Risiko eingehen“, erklärte dazu Kortendieck.

Wir wollten kein Risiko eingehen.

Matthias Kortendieck

Jetzt könne die Bodenplatte absolut sicher eingebracht werden, betonte er. Das soll Anfang Juli geschehen – und zwar in einem Guss. Das bedeutet, dass, so Ackermann, wenn alle Genehmigungen vorliegen, an einem einzigen Tag diese Arbeit in Angriff genommen und vollendet wird. Das soll ein Samstag sein. Dann, so Ackermann, werden 1300 Kubikmeter Beton in die Baugrube verbracht. „Das entspricht 15 Lkw pro Stunde, zehn Stunden am Stück“, erläuterte er diesen Bau-Marathon. Doch zuvor wird noch eine Frischbetonverbund-Folie aufgebracht. Diese soll die Bodenplatte gegen Feuchtigkeit absichern.

Die Unwägbarkeiten haben wir hinter uns.

Matthias Kortendieck

„Die Unwägbarkeiten haben wir hinter uns“, gab sich Kortendieck zuversichtlich, dass der Bau von nun an reibungslos über die Bühne gehen werde. Die Verantwortlichen hoffen sogar, verlorene Zeit aufholen zu können. So habe die Firma, die für den Hochbau zuständig ist, bereits mit ersten vorbereitenden Arbeiten begonnen. Am 25./26. Juni soll dann auch der Hochbaukran installiert werden.

Bislang nicht geklärt ist die Frage, wer die Kosten für die Bauverzögerung sowie die für die Ankerstützen trägt. Die Höhe muss noch ermittelt werden. „Da sind wir noch in Verhandlungen mit dem Tiefbauunternehmen“, sagte Kortendieck.

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