Schlösser- und Burgentag in der Steverstadt
Vier Burgen auf einen Streich

Lüdinghausen -

Ein großes Mitsing-Konzert in der Stadtlandschaft zwischen den Burgen Lüdinghausen und Vischering machte den Auftakt für einen Tag, an dem die Steverstadt mit ihren vier Burgen ihr ganzes Potenzial in die Waagschale werfen durfte.

Montag, 17.06.2019, 08:00 Uhr aktualisiert: 17.06.2019, 16:40 Uhr
Der Tag begann mit einem Mitsing-Konzert in der Landschaft zwischen den Burgen Lüdinghausen und Vischering.
Der Tag begann mit einem Mitsing-Konzert in der Landschaft zwischen den Burgen Lüdinghausen und Vischering. Foto: awf

In der Stadtlandschaft zwischen den beiden Burgen Lüdinghausen und Vischering begann am Sonntag die dritte Auflage des Schlösser- und Burgentages. Ein Mitsing-Konzert auf der Freilichtbühne bildete den Auftakt des bunten Programms, das von morgens bis abends mit Veranstaltungen an allen vier Burgen aufwartete.

Hier kommt eine gute Energie aus dem Publikum an.

Chorleiterin Sigrid Hartmann

Unter der Leitung von Sigrid Hartmann hatten die Mitwirkenden fast ein halbes Jahr für ihren großen Auftritt geprobt. Die „Glockenkinder“ sangen am Sonntag gemeinsam mit dem Jugendchor des Musikschulkreises und wurden von einem Projektchor unterstützt, der sich aus den Eltern der Chormitglieder zusammensetzte. Untermalt wurde der Gesang von Andreas Lobisch am Klavier. „Wir sind hier mitten zwischen den Burgen“, erklärte Markus Kleymann vom Kulturamt des Kreises Coesfeld die Wahl des Veranstaltungsortes. Mit „Karibu – herzlich willkommen“ begrüßten die Chöre die Zuhörer, die nach kurzer Einweisung durch Hartmann schnell ihre Scheu verloren und engagiert mitsangen. „Hier kommt eine gute Energie aus dem Publikum an“, freute sich Hartmann über den Einsatz der Zuschauer. Für Lieder wie „Alles nur geklaut“, oder „We are the world“ wurden die Sängerinnen und Sänger mit jeder Menge Applaus belohnt. „Das war ein Experiment, aber ich bin sehr zufrieden. Es war für alle etwas dabei“, war sich Hartmann sicher. Ohne Zugabe ließ das Publikum die Chöre aber nicht ziehen und machte sich schließlich von der Stadtlandschaft auf den Weg zu den umliegenden Burgen, um den Rest des Programms zu erleben.

Die Führung durch die Burg Kakesbeck am Sonntagmorgen war bereits im Vorfeld ausgebucht. Etwa 100 Zuhörer begaben sich in den Park um Burg Vischering , um dem Konzert der Enscheder Bigband Exposure unter der Leitung von Ywo Lamonaca zu lauschen. Die Veranstaltung im Schatten der Bäume war der Auftakt zu der Konzertreihe „Trompetenbaum und Geigenfeige“ im Münsterland und den Niederlanden. Dabei wird bis zum 8. September an jedem Sonntag ein Konzert mit anschließender naturkundlicher Führung durch Gärten und Parks angeboten. „Das Wetter spielt mit, wir freuen uns, auf Burg Vischering diese Reihe zu eröffnen“, sagte Patrick Pieper vom Veranstalter Münsterland e.V. und Landrat Christian Schulze Pellengahr dankte allen, die die Konzertreihe ermöglichen.

Schlösser- und Burgentag in Lüdinghausen

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  • An gleich vier Burgen tummelten sich die Besucher am Sonntag und genossen die unterschiedlichsten Darbietungen: vom Mitsing-Konzert bis Zaubervorstellung.

    Foto: awf/beb
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    Foto: awf/beb
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  • An gleich vier Burgen tummelten sich die Besucher am Sonntag und genossen die unterschiedlichsten Darbietungen: vom Mitsing-Konzert bis Zaubervorstellung. Foto: awf/beb
  • An gleich vier Burgen tummelten sich die Besucher am Sonntag und genossen die unterschiedlichsten Darbietungen: vom Mitsing-Konzert bis Zaubervorstellung. Foto: awf/beb
  • An gleich vier Burgen tummelten sich die Besucher am Sonntag und genossen die unterschiedlichsten Darbietungen: vom Mitsing-Konzert bis Zaubervorstellung. Foto: awf/beb

Die vor 34 Jahren gegründete Big Band zeigte, dass Jazz sowohl mitreißend als auch melancholisch sein kann. Verschiedene Musiker vom Tenorsaxofonisten bis zum Gitarristen durften sich in intensiven Soli ausdrücken. Neben US-amerikanischen Klassikern wie Benny Golsons „Whisper Not“ präsentierte Exposure auch südamerikanische Bossa Nova-Stücke von Luiz Bonfá oder Astor Piazzolla.

So schön kann Melancholie sein.

Clemens von Birgelen

Dessen „Oblivion“ mit seinem schwebenden, sanft von der Bigband unterstützten Solo war einer der Höhepunkt und veranlasste Clemens von Birgelen, Tenorsaxofonist und Ansager, zu dem Fazit „So schön kann Melancholie sein.“

„Simsalabim“, „Hokus pokus“ oder auch „Crucio“ hieß es bei der Zaubervorstellung für Kinder im Gewölbekeller der Burg Wolfsberg. Fünf Magier demonstrierten mit Hilfe der anwesenden Kinder und Eltern ihr erstaunliches Können. So gewann die junge Estella durch die Unterstützung der anderen Kinder beim Karten-Autorennen, Sven half bei Tricks mit einem Zauberseil. In mittelalterlicher Kluft trat „Wilfried, der Magier“ auf und zauberte aus einem Beutel unter anderem ein Ei und einen Schnaps.

Das untere Ende sehe ich noch.

Estella, junge Zuhauserin beim Zaubern in der Burg Wolfsberg

Besonders begeisterte die Kinder aber die „lustige Magie“ von Marcelo Lang. Beim Münsteraner Zauberer klappten längst nicht alle Tricks, beim Versuch, eine Colaflasche verschwinden zu lassen, meinte die aufmerksame Estella: „Das untere Ende sehe ich noch.“ So hatten alle Beteiligten etwas zu lachen, während bei den anderen Kurzauftritten das Staunen bei allen Zuschauern überwog.

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