Frühlingskonzert des Singekreis „Glocke“
Operetten – und viel mehr

Lüdinghausen -

Wer gedacht hatte, dass ihn beim Frühjahrskonzert des Singekreis „Glocke“ ein bewährtes Programm erwartet, der wurde diesmal wirklich überrascht. Zunächst spielte das Akkordeonorchester „Datastico“ einen Titel, den wohl niemand an einem solchen Nachmittag erwartet hatte und dann gab es auch noch einen Hitmix. Beste Unterhaltung war garantiert.

Montag, 17.06.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 21.06.2019, 14:54 Uhr
Eingängige Operettenmelodien bot der Singekreis Glocke seinem Publikum im Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg im Rahmen seines Frühjahrskonzerts.Beim Frühlingskonzert des Singekreises „Glocke“ gab es gleich mehrere Überraschungen für das Publikum, das dabei bestens unterhalten wurde.
Eingängige Operettenmelodien bot der Singekreis Glocke seinem Publikum im Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg im Rahmen seines Frühjahrskonzerts.Beim Frühlingskonzert des Singekreises „Glocke“ gab es gleich mehrere Überraschungen für das Publikum, das dabei bestens unterhalten wurde.

Draußen lachte die Sonne vom blauen Himmel und die Unterhaltungsangebote in Lüdinghausen überschlugen sich nahezu. „Ein nahezu ausverkauftes Haus ist für den heutigen Tag eine ganz besondere Freude für uns“, so äußerte sich Günther Sterz gleich bei der Begrüßung der zahlreichen Gäste am Sonntag Nachmittag im Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg.

Der Singekreis „Glocke“ hatte zu seinem Frühjahrskonzert eingeladen, und die Freunde der seit Jahrzehnten beliebten musikalischen Darbietung kamen dieser Einladung gerne nach, meinte man doch zu wissen, was einem dieser Nachmittag so bringen würde.

„Glückliche Reise“

Zunächst einmal bestätigte sich das auch. Mit einem Potpourri aus der Operette „Glückliche Reise“ von Eduard Künneke eröffnete der gemischte Chor unter der Leitung von Dr. Hans Wolfgang Schneider und der Klavierbegleitung von Andreas Lobisch den unterhaltsamen Nachmittag, gefolgt von „Ich bin nur ein armer Wandergesell“ aus der Operette „Der Vetter von Dingsda“.

Ja, und dann kam sie, die für die Zuhörer unerwartete Überraschung, die sich die Veranstalter überlegt hatten. Es spielte nun das Akkordeonorchester „Datastico“ einen Titel, den wohl niemand an einem solchen Nachmittag erwartet hatte. Mit „Peace“ von Ean Watson sollte das Stück an den Krieg in der Normandie erinnern, was mit teils sehr leisen, melancholischen, bedächtigen und ganz besonders herausgearbeiteten Tönen auch nachspürbar war.

Lebensgefühl

Ein wenig hielt das Publikum den Atem an bei der unglaublich intensiven Spielart jedes einzelnen Orchestermitgliedes. Tobias Dalhof erklärte auch direkt im Anschluss, warum es gerade zu dieser Auswahl gekommen war. Mit genau diesem Stück hatte das Orchester nur wenige Tage zuvor auf einem bedeutenden internationalen Wettbewerb in Innsbruck den zweiten Platz gewonnen und angesichts der kurzen Vorlaufzeit, die sie nur hatten, um bei dem Konzert des Singekreises mitzumachen, hatte man sich dafür entschieden. Die Folgestücke nahmen dann aber wieder Fahrt auf und mit Tina Turner‘s „The Best“ kam en die Musiker wieder dicht an das überschwängliche Lebensgefühl der früheren Zeiten heran.

Konzert des Singekreises „Glocke“

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  • Der Singekreis „Glocke“ hat sein Frühlingskonzert gegeben. Überraschungsgast war das Akkordeonorchester „Datastico“ mit Tobias Dalhof.

    Foto: Inga Kasparek
  • Der Singekreis „Glocke“ hat sein Frühlingskonzert gegeben.

    Foto: Inga Kasparek
  • Der Singekreis „Glocke“ hat sein Frühlingskonzert gegeben. Solisten waren Uta Zenk und Günther Sterz.

    Foto: Inga Kasparek
  • Der Singekreis „Glocke“ hat sein Frühlingskonzert im Richard-von Weizsäcker-Berufskolleg gegeben.

    Foto: Inga Kasparek
  • Der Singekreis „Glocke“ hat sein Frühlingskonzert gegeben.

    Foto: Inga Kasparek
  • Der Singekreis „Glocke“ hat sein Frühlingskonzert gegeben (.v.l.): Andreas Lobisch (Klavier), Dr. Schneider (Chorleiter), Tobias Dalhof (Leiter Akkordeonorchester).

    Foto: Inga Kasparek
  • Der Singekreis „Glocke“ hat sein Frühlingskonzert gegeben,. Begleitet wurden die Sänger von Andreas Lobisch am Klavier.

    Foto: Inga Kasparek

Der Singekreis „Glocke“ setzte ganz auf Bewährtes, so wurde die Julischka aus Budapest bemüht, der „Zygan aus Gräfin Mariza“ gelockt und nach der Pause gleich weiter gemacht mit Melodien aus dem Vogelhändler und der „Lustigen Witwe“.

Wiederholung

Ja und dann stand er wieder da, Tobias Dalhof und kündigte den zweiten Block seines Orchesters an. „Summer of 69“, „Irish Summer“, „N‘oublieez jamais“ und ein Hitmix von Udo Jürgens sollte es sein. „Sie fragen sich jetzt, was das mit Operetten zu tun hat? Nichts, aber es wird sie trotzdem bestens unterhalten“, versprach der Leiter der Akkordeonspieler gut gelaunt und er sollte Recht behalten.

Mit einer Gemeinschaftsdarbietung von Chor und Orchester gaben dann am Schluss noch einmal alle Beteiligten ihr Bestes und die Zuschauer wussten es mit viel Applaus und dem Wunsch nach Zugaben zu honorieren. Man war sich einig, dass die unerwarteten Musiktitel in Verbindung mit dem bewährten Repertoire eine wunderbare Ergänzung gefunden hatten, durchaus geeignet für eine Wiederholung.

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