Positive Bilanz der Geschäftsführung
„Ganz gut geschlagen“

Lüdinghausen -

Gestiegne Preis bei Getreide, Futtermitteln sowie bei den Brenn- und Treibstoffen ließen 2018 die Warenumsätze der Raiffeisen-Genossenschaft steigen. Dagegen sorgte die Dürre für einen Rückgang der gehandelten Mengen – vor allem bei Mais und Getreide.

Donnerstag, 27.06.2019, 06:00 Uhr aktualisiert: 28.06.2019, 17:19 Uhr
In der Olfener Stadthalle präsentierte die Geschäftsführung den Genossenschaftsmitgliedern die Bilanz des vergangenen Jahres.
In der Olfener Stadthalle präsentierte die Geschäftsführung den Genossenschaftsmitgliedern die Bilanz des vergangenen Jahres. Foto: ure

„Wir können feststellen, dass wir uns in 2018 trotz einiger nicht planbarer Herausforderungen ganz gut geschlagen haben“. Auf diesen Nenner brachte Geschäftsführer Christian Poppenburg das vergangene Geschäftsjahr der Raiffeisen Lüdinghausen. Bei der am Dienstagabend in der Olfener Stadthalle abgehaltenen Generalversammlung vermeldete die Genossenschaft eine 3,6- prozentige Steigerung des Warenumsatzes auf jetzt 78,5 Millionen Euro. Dieses Plus resultiert im Wesentlichen aus einem höheren Preisniveau bei Getreide und Futtermitteln sowie bei den Brenn- und Treibstoffen. Demgegenüber sind die gehandelten Mengen vor allem bei Mais und Getreide infolge der Dürre zurückgegangen.

Abgenommen hat auch der Absatz von Heizöl und Diesel, der Rückgang lag bei sechs Prozent. „Zum einen wurde aufgrund der Temperaturen weniger geheizt“, berichtete Geschäftsführerkollege Norbert Menge. Andererseits hätten auf den Äckern optimale Ernte- und Bestellbedingungen geherrscht, was den Dieselverbrauch in der Landwirtschaft merklich reduziert habe. Völlig anders das Bild an den vier Tankstellen in Lüdinghausen, Drensteinfurt, Südkirchen und Olfen, wo sechs Prozent mehr Kraftstoff getankt wurde. Insgesamt waren es 8,1 Millionen Liter. Ein weiteres Standbein sind die an acht Orten unterhaltenen Raiffeisenmärkte. Über deren Einzelhandel wurden 9,8 Millionen Euro umgesetzt, ein Plus von mehr als fünf Prozent.

Der erwirtschaftete Jahresüberschuss beträgt 378 000 Euro und die Bilanzsumme 16,8 Millionen Euro, damit 1,3 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Aufgrund dieser Steigerung reduzierte sich die Eigenkapitalquote auf 46 Prozent. An die 1040 Mitglieder wird eine Warenrückvergütung in unveränderter Höhe von 0,3 Prozent ausgeschüttet.

Bei den Wahlen wurden die Aufsichtsräte Friedhelm May (Selm), Bernhard Overmann (Drensteinfurt), Christof Schürmann (Werne), Benedikt Selhorst (Herbern) und Benedikt Westrup (Olfen) bestätigt. Der Vorsitzende Benedikt Selhorst hatte zu Beginn der Versammlung das Engagement der 110-köpfigen Belegschaft (inklusive elf Auszubildender) gewürdigt. Das „tolle Ergebnis“ des Unternehmens sei das Resultat „eurer Leistungsbereitschaft und eurer Zuverlässigkeit“.

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