Neue Pläne
Das „Cani“ verändert sein Gesicht

Lüdinghausen -

Neue Sporthalle, neuer Schulhof, neue Außengestaltung – beim Gymnasium Canisianum ist zurzeit einiges im Umbruch.

Mittwoch, 10.07.2019, 12:00 Uhr
Da geht‘s lang . . . Das Canisianum will mit neuer Optik den Passanten des Disselhooks eine beeindruckendere Fassade bieten.
Da geht‘s lang . . . Das Canisianum will mit neuer Optik den Passanten des Disselhooks eine beeindruckendere Fassade bieten. Foto: Gymnasium Canisianum

Der Neubau der Sporthalle am Gymnasium Canisianum soll noch in diesem Jahr beginnen. Spätestens mit Fertigstellung der Sporthalle wird auch die Schulhof-Neugestaltung anstehen, heißt es in einer Pressemitteilung des Gymnasiums. Noch vorher will sich das Canisianum, vom Disselhook, gesehen von einer neuen Seite zeigen.

Den Auftakt zu gemeinsamen Überlegungen aller Beteiligten hinsichtlich einer neuen Außengestaltung bildete ein Workshop in den Räumen der Schule. Beauftragt mit der Durchführung des Workshops hatte die Stadt Lüdinghausen den Landschaftsarchitekten Stephan Bracht, der auch die Gestaltung des „Parks der Generationen“ verantwortet.

Der städtische Beigeordnete Matthias Kortendieck betonte bei der Begrüßung der Schüler, Eltern und Lehrer, wie wichtig der Stadt das enge Mitwirken dieser bei den Planungen des Außengeländes sei, das südlich an den zukünftigen „Park der Generationen“ um die Villa Westerholt angrenzt. Schulleiter Michael Dahmen und der Vorsitzende des Trägervereins, Dr. Kurt Stoffel, verwiesen auf den großen Motivationsgeist der zahlreich erschienenen schulischen Vertreter und würdigten das Engagement und die gute Kooperation mit der Stadt als Eigentümerin des Schulareals, heißt es in einer Pressemitteilung der Schule.

Im Zuge des Projektes „Aufwertung der Bernhard-Hürfeld-Stiege“ soll die Wegeführung zwischen Schulgelände und Innenstadt durch eine Verbreiterung des Weges, mehr Sitzgelegenheiten und eine neue Brücke über die Stever aufgewertet und die günstige Lage des Gymnasiums im Innenstadtring hervorgehoben werden, erläuterte der Architekt. Zudem werde die Stever mehr in den Vordergrund treten. Geplant sei ein stufenförmiger Zugang zum Wasser zwischen dem Schulhof und dem „Park der Generationen“.

Haupteingang wieder vom Disselhook

Doch nicht nur für den Schulhof sind im Anschluss an dem Bau der neuen Cani-Sporthalle Veränderungen geplant. Auch soll mit der Verlegung der Fahrradstellplätze an den Disselhook der Haupteingang wieder dorthin verlagert werden.

„Ich erinnere mich noch, dass ich als Kind im Auto über den Disselhook am Canisianum vorbeifuhr. Das war schon ein beeindruckender Anblick“, fuhr Bracht fort. Dieses Erlebnis der „Zehn Sekunden Cani“ über die rund 100 Meter lange „Kontaktstrecke“ am Disselhook entlang, wie Cani-Lehrer Gero Borrmann diese nannte, bot für die Workshop-Teilnehmer den Start in die Gruppenarbeitsphase. Mit Lageplänen, Knete, Scheren und Kleber bewaffnet, schritten Schüler, Eltern, Lehrer, Mitglieder von Schulleitung- und Schulverwaltung sowie der Träger- sowie des Fördervereins tatkräftig ans Werk.

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