Ratssitzung
„Ja“ zu einer Reihe von Bauvorhaben

Lüdinghausen -

Kurz vor der Sommerpause hatte der Stadtrat noch eine Reihe von Bebauungsplänen abzuarbeiten. Unter anderem gab es grünes Licht für ein neues Mehrfamilienhaus auf dem bisherigen Parkplatz an der Ecke Borg/Münsterstraße.

Freitag, 12.07.2019, 21:00 Uhr
Auf dem Areal an der Selmer Straße will die Westfalen AG eine Markant-Tankstelle bauen. 
Auf dem Areal an der Selmer Straße will die Westfalen AG eine Markant-Tankstelle bauen.  Foto: Peter Werth

In seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause brachte der Rat am Donnerstagabend eine Reihe von Bebauungsplänen auf den Weg gebracht. Mit Blick auf den Neubau der Tankstelle an der Selmer Straße passierten die während des Beteiligungsverfahrens vorgebrachten Anregungen und Bedenken mehrheitlich den Rat, UWG und Grünen stimmten dagegen. „Den Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan können wir heute allerdings noch nicht fassen, da der Vertrag noch nicht unterschrieben ist“, berichtete Bürgermeister Richard Borgmann .

Auf dem Parkplatz an der Ecke Borg/Münsterstraße möchte ein Investor ein Wohnhaus mit drei bis fünf Vollgeschossen bauen. Gegen die Stimmen von SPD und UWG wurde die dafür erforderliche Bebauungsplanänderung vom Rat beschlossen.

Kleines Baugebiet am Hüwel

Das Baugebiet „Kastanienallee-Nordwest“ wird in Kürze erschlossen. Um auch künftig im Ortsteil Seppenrade Baugrundstücke anbieten zu können, schlägt die Verwaltung vor, den Bereich zwischen dem Erlenweg im Süden und der Leversumer Straße im Norden in Bauland zu verwandeln. Den erforderlichen Bebauungsplan „Leversumer Straße-Südwest“ brachte der Rat am Donnerstag einstimmig auf den Weg.

Hatte es im Planungsausschuss am Dienstag aufgrund eines Patts noch keine Entscheidung über den Bau von sechs Einfamilienhäusern auf einer Grünfläche hinter dem Kindergarten St. Monika am Hüwel gegeben, sah das am Donnerstagabend anders aus. Bei einer Enthaltung und gegen die Stimmen von SPD und Grünen beschloss die Mehrheit der Politiker die Aufstellung des erforderlichen Bebauungsplanes. Gleichzeitig wurde die Verwaltung beauftragt, noch einmal mit dem Landwirt zu sprechen, der sich bislang weigert, einen kleinen Streifen seiner Fläche zeitweise als Bauland zur Verfügung zu stellen. SPD und Grüne begründeten ihre Ablehnung unisono damit, „dass wir hier in die Natur hineinbauen“, so der Fraktionsvorsitzende der Sozialdemokraten, Michael Spiekermann-Blankertz.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6773112?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F163%2F
So groß wie ein Doppelhaus
Acht Meter in der Breite, 14 Meter in der Länge und acht Meter in der Tiefe misst das Pumpwerk, das an der Kanalstraße unterirdisch gebaut wird.
Nachrichten-Ticker