Ruderverein Lüdinghausen
Von „Wiedertäufern“ ins Leben gehoben

Lüdinghausen -

Der Ruderverein Lüdinghausen hat jetzt seinen 50. Geburtstag gefeiert. Im Bootshaus wurden dabei viele Erinnerungen ausgetauscht, aber auch langjährige Mitglieder geehrt.

Montag, 15.07.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 17.07.2019, 16:38 Uhr
Der runde Geburtstag des Rudervereins Lüdinghausen wurde jetzt im Bootshaus am Kanal gefeiert.
Der runde Geburtstag des Rudervereins Lüdinghausen wurde jetzt im Bootshaus am Kanal gefeiert. Foto: ik

An- und Abrudern sind jährlich wiederkehrende Highlights im Vereinsleben des Rudervereins Lüdinghausen (RVLH) – und natürlich das Sommerfest. Was es in diesem Jahr so besonders machte, war die zusätzliche Ehrung einiger Gründungsmitglieder. Norbert Brathe, Hans Schäper , Fritz Storck und Heiner Wortmann gehörten 1969 zu dem Trüppchen derer, die sich im damaligen Hotel Borgmann trafen und die „Wiedertäufer“ gründeten.

Hintergrund war, dass der 1925 ursprünglich schon gegründete Ruderverein so nach und nach seine Daseinsberechtigung verloren hatte, sodass sich nun sogar das Finanzamt Lüdinghausen danach erkundigte, ob denn dieser Verein überhaupt noch existierte. „Nein, einschlafen lassen wollten die elf Wiedertäufer den Verein auf keinen Fall“, so Rolf Ommen, der die zahlreichen Gäste an die Geschichte des RVLH erinnerte.

Nein, einschlafen lassen wollten die elf Wiedertäufer den Verein auf keinen Fall.

Rolf Ommen

Und so kam es dazu, dass sich der Verein wieder auf sich selbst besann und von nun an Vollgas gab. Das alte Bootshaus wurde durch ein neues ersetzt, was nach nur vierjähriger Planungs- und Bauzeit 1981 eingeweiht wurde und immer noch, erweitert um einen Anbau, die Heimat des Rudervereins ist. Martin Glarmin dokumentierte diese Zeit bei der Jubiläumsfeier jetzt sehr eindrücklich durch viele Bilder und Erinnerungen, denn er war seinerzeit schon dabei.

Idyllisch am alten Arm des Dortmund-Ems-Kanals gelegen ist das Vereinsheim Ausgangspunkt für die Sportler, aber auch Treffpunkt für das gesellschaftliche Leben, was der Verein sehr bewusst und fleißig pflegt. Gepflegt wird auch die Freundschaft zu den Nachbarvereinen Senden und Münster, deren Vertreter Grüße und kleine Geschenke zum Jubiläum mitbrachten.

Dresscode

Nach den Ansprachen dankte Christoph Marxen, Vorsitzender des Vereins, allen Beteiligten für die Mitarbeit im Vorfeld und am Abend. Und dann kam der in der Einladung vorgegebene Dresscode „leichter Bieranzug“ zum Einsatz. Es durfte gegessen, getrunken und vor allen Dingen fröhlich miteinander gefeiert werden – bis in die Nacht hinein.

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