St.-Antonius-Gymnasium
Engagierter Einsatz zum Wohl der Schüler

Lüdinghausen -

Andrea Hölscher war das „Gesicht des Schulorchesters“ und unterrichtete 39 Jahre am St.-Antonius-Gymnasium, Hubert Sossna war die letzten fünf seiner insgesamt 33 Dienstjahre Förderlehrer in den Inklusionsklassen. Jetzt sind beide in den Ruhestand verabschiedet worden.

Montag, 15.07.2019, 21:00 Uhr aktualisiert: 16.07.2019, 14:58 Uhr
Blumen als äußeres Zeichen des Dankes erhielten Andrea Hölscher und Hubert Sossna bei ihrer Verabschiedung am Gymnasium St. Antonius. Gute Wünsche übermittelten (v.l.) Jörg Schürmann (stellvertretender Schulleiter), Alexander Kallenbach, Christine Drees (beide Lehrerrat), Schulleiterin Elisabeth Hüttenschmidt, Sabine Düstersiek (Lehrerrat), Hans-Jürgen Rudolf (Fachschaft Musik) und Jürgen Wellmann (Lehrerrat).
Blumen als äußeres Zeichen des Dankes erhielten Andrea Hölscher und Hubert Sossna bei ihrer Verabschiedung am Gymnasium St. Antonius. Gute Wünsche übermittelten (v.l.) Jörg Schürmann (stellvertretender Schulleiter), Alexander Kallenbach, Christine Drees (beide Lehrerrat), Schulleiterin Elisabeth Hüttenschmidt, Sabine Düstersiek (Lehrerrat), Hans-Jürgen Rudolf (Fachschaft Musik) und Jürgen Wellmann (Lehrerrat). Foto: St.-Antonius-Gymnasium

Zwei langjährige Lehrer am St.-Antonius-Gymnasium sind jetzt in den Ruhestand verabschiedet worden. Andrea Hölscher unterrichtete 39 Jahre in den Fächern Musik und Deutsch. Hubert Sossna arbeitete in den vergangenen fünf Jahren als Förderlehrer in den Inklusionsklassen der Schule. Insgesamt blickt er auf 33 Dienstjahre zurück, davon 20 Jahre als Sonderpädagoge an der Astrid-Lindgren-Schule.

Hölscher fuhr fast täglich mit dem Fahrrad zur Schule. Drei ihrer vier Kinder erwarben ihr Abitur am St.-Antonius-Gymnasium. „Als Deutsch- und Musiklehrerin in der Sekundarstufe I unterrichtete Andrea Hölscher zahlreiche Klassen, immer wieder unterstützte sie als Klassenlehrerin die ihr anvertrauten Schülerinnen und Schüler, zu guten Klassengemeinschaften zusammenzuwachsen“, heißt es in einem Bericht der Schule. Ihre langjährige Mitarbeit im Lehrerrat stehe für Ausgewogenheit, Kompromisse und Verständigung auch in schwierigen Situationen. Als Mitglied der Schulkonferenz habe sie „gerne und engagiert über viele Jahre hinweg Einfluss auf die Schulentwicklung“ genommen,“ heißt es weiter. Hölscher habe sich als „das Gesicht des Schulorchesters“ einen Namen gemacht.

Mit dem Rad zur Schule

Die Zukunft gehört ihrer großen Familie und ihren zahlreichen Interessen, für die nun wieder mehr Zeit ist. Das fünfte Enkelkind ist unterwegs, die 92-jährige Mutter und ihr Mann freuen sich ebenfalls auf mehr Zeit mit Andrea Hölscher. Eine längere Reise durch Neuseeland mit guten Freunden ist in Planung. Mehr Sport, der private Musizierkreis, der Chor und vielleicht langfristig ein Studium im Alter stehen auf ihrer Agenda.

Nach 33 Dienstjahren verabschiedet sich Sossna aus dem aktiven Schuldienst. Die Frage, ob er Lehrer oder Handwerker werden solle, „beantwortete der junge Hubert Sossna mit dem Kompromiss, Kinder und Jugendliche mit Förderbedarf sowohl allgemeinbildend als auch in den Fächern Technik und Arbeitslehre zu unterrichten“, informiert die Schule in ihrer Mitteilung. So habe er beide Interessensgebiete unter einen Hut bringen können, immer im Sinne der Schüler, die es zu fördern galt, denen er helfen konnte, ihren eigenen Weg zu finden. „Die Inklusion benötigt eigene Bedingungen“, wird der Pädagoge zitiert. Viele dieser Bedingungen habe er an der Schule gefunden oder mitentwickelt.

Hilfe auf dem Bauernhof

Wichtig sei es Sossna stets gewesen, ein gutes, menschliches Verhältnis zu „seinen“ Kindern zu entwickeln. Er habe seine Schüler in ihrer Entwicklung sehr eng begleitet. „Sein Ziel war es immer, ihre Potenziale zu entdecken und sie zur Entfaltung zu führen“, teilt die Schule in der Presseinformation weiter mit. Sossna sei dankbar dafür, „am Anton so viele gute Seelen gefunden zu haben, die sich gemeinsam für die Fortschritte der Kinder einsetzen“.

Sein Sohn Lukas ist Landwirt. Ihm will er nach der Pensionierung auf dem bäuerlichen Kleinbetrieb zur Hand gehen. Darüber hinaus will Sossna wieder mehr lesen, die Welt bereisen und in sozialen Projekten in fernen Ländern mitarbeiten.

Das Kollegium verabschiedete Hölscher und Sossna mit einem Dank für die vielen gemeinsamen Jahre, verbunden mit dem Wunsch für einen guten Start in den neuen Lebensabschnitt.

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