Deutsch-Französische Gesellschaft auf Tour
Auf der Spur des Weltkriegs

Lüdinghausen -

Eine elfköpfige Radlergruppe der Deutsch-Französische Gesellschaft Lüdinghausen radelte jetzt zu Gedenkstätten und Orten des Ersten Weltkriegs in Frankreich.

Dienstag, 16.07.2019, 19:00 Uhr
Histo´ische Stätten des Ersten Weltkriegs erradelte jetzt eine Gruppe der Deutsch-Französische Gesellschaft Lüdinghausen.
Histo´ische Stätten des Ersten Weltkriegs erradelte jetzt eine Gruppe der Deutsch-Französische Gesellschaft Lüdinghausen. Foto: DFG

Eine geschichtliche, sportliche und auch vergnügliche Fahrradtour entlang der Maas, von Verdun in Frankreich über Belgien und Holland nach Lüdinghausen – das Ende des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren – hat die Deutsch-Französische Gesellschaft Lüdinghausen (DFG) auf die Idee gebracht. Zwölf Mitglieder der DFG Lüdinghausen und ein Ehepaar aus der Partnerstadt Taverny machten sich gemeinsam auf die elftägige Fahrradreise – unter der Leitung von Lothar Kostrzewa-Kock. Startpunkt war Verdun in Frankreich. Josef Edelbusch, pensionierter Geschichtslehrer, erläuterte dazu den historischen Hintergrund. Besichtigt wurden in Verdun das Mahnmal und Gebeinhaus des Ersten Weltkriegs, Schützengräben, Gedenkstätten damals vernichteter Dörfer und nicht zuletzt das Weltzentrum des Friedens in der Stadt. Die Tour ging weiter über Sedan, durch schöne Landschaften und idyllische kleine Dörfer und Städte entlang der Maas. Die Flusslandschaft zwischen Namur und Lüttich in Belgien war geprägt von großen Industrieanlagen. In Holland fuhr die Gruppe auch abseits des Flusstales durch viele schöne kleine, ruhige Orte. Bei den Abendessen freute man sich, vor allem in den ersten Tagen, dass die Etappen bei großer Hitze geschafft waren. Bei leckeren Gerichten und Bier waren die Strapazen schnell vergessen, schreibt die Gruppe. Von Wesel kommend erreichte die Gruppe letztlich Lüdinghausen

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