Aktion „Maria 2.0“ im Clara-Stift
Fahne kehrt nur kurz zurück

Seppenrade -

Die von den Bewohnerinnen des Clara-Stifts im Zuge der Aktion „Maria 2.0“ gestaltete Fahne kehrte jetzt in das Seniorenwohnheim zurück. Allerdings nur kurz, denn die Seniorinnen gaben sie den KFD-Vertreterinnen direkt wieder mit – aus gutem Grund.

Mittwoch, 24.07.2019, 13:00 Uhr
Als die Vertreterinnen der Frauengemeinschaften die Fahne zur Aktion „Maria 2.0“ ins Clara-Stift zurückbrachten, entschieden die Bewohnerinnen, sie den KFD-Vertreterinnen direkt wieder mitzugeben – für weitere Veranstaltungen.
Als die Vertreterinnen der Frauengemeinschaften die Fahne zur Aktion „Maria 2.0“ ins Clara-Stift zurückbrachten, entschieden die Bewohnerinnen, sie den KFD-Vertreterinnen direkt wieder mitzugeben – für weitere Veranstaltungen. Foto: Clara-Stift

Sie ist zurück, die Fahne, die Bewohnerinnen des Clara-Stiftes im Zusammenhang mit der Aktion „Maria 2.0“ im Mai gestaltet hatten ( WN berichteten). Dorothea Tappe , Kerstin Bley und Hildegard Medding von den KFD-Gemeinschaften in Lüdinghausen und Seppenrade hatten sie jetzt bei ihrem Besuch im Seniorenheim im Gepäck und berichteten den Bewohnern von den unterschiedlichen Aktionen und Veranstaltungen der vergangenen Monate, heißt es in einer Pressemitteilung der Einrichtung.

Im Mai hatten sich die Teilnehmerinnen der Klönrunde im Clara-Stift entschlossen, die Aktion zu unterstützen und waren dem Aufruf der KFD gefolgt, eine Fahne zu gestalten, die ihre Wünsche und Hoffnungen für eine Kirche der Zukunft darstellen soll. „Wir wünschen uns eine gleichberechtigte, gerechte, offene und menschliche Kirche“, war die Aussage, mit der sich alle Teilnehmerinnen identifizieren konnten. Diese Fahne wurde seinerzeit den KFD-Verantwortlichen übergeben, mit der Bitte, sie stellvertretend zu den unterschiedlichen Veranstaltungen und Kundgebungen mitzunehmen.

Aktion geht weiter

Die drei KFD-Vertreterinnen berichteten nun im Gegenbesuch von der Menschenkette um die Felizitas-Kirche, von den Kundgebungen vor Ort und in Münster und auch von der Demons­tration vor 14 Tagen in Münster. So entwickelte sich ein reges Gespräch unter den Bewohnerinnen und den KFD-Frauen über das, was ihnen wichtig war und ist, was sie erlebt haben und welche Wünsche sie für die Kirche von morgen haben.

Als zur Sprache kam, dass die Aktion in unterschiedlichem Rahmen weitergeführt werden soll, wurde spontan entschieden, dass die Fahne der Bewohnerinnen den KFD-Frauen wieder mitgegeben werden sollte und sich die Bewohnerinnen des Clara-Stifts so auch bei weiteren Aktionen vertreten wissen, heißt es in dem Pressetext des Altenheims abschließend.

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