LWL-Direktor besucht Rosengarten
„Heimat hat wieder Kultur“

Seppenrade -

Am Heimattag im Mai war Matthias Löb verhindert. Nun holte der Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) seinen Besuch im Rosengarten in Seppenrade nach. Dabei hatte er nicht nur Lob für das Engagement der ehrenamtlichen Kräfte parat, sondern auch Tipps für den Heimatverein.

Donnerstag, 25.07.2019, 09:00 Uhr aktualisiert: 26.07.2019, 16:54 Uhr
Schweißtreibender Gang durch den Rosengarten: Matthias Löb (l.), Direktor des Landschaftsverbandes, holte am Mittwoch bei hochsommerlichen Temperaturen seinen Besuch nach, der ursprünglich für den Heimattag im Mai geplant war.
Schweißtreibender Gang durch den Rosengarten: Matthias Löb (l.), Direktor des Landschaftsverbandes, holte am Mittwoch bei hochsommerlichen Temperaturen seinen Besuch nach, der ursprünglich für den Heimattag im Mai geplant war. Foto: Michael Beer

„Es ist kaum zu glauben, dass hier alles ehrenamtlich erstellt wird. Die Anlage hat ein hohes Niveau“, sagte Matthias Löb , Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), beim Besuch des Heimatvereins im Rosengarten. Da Löb beim Heimattag im Mai nicht nach Seppenrade kommen konnte, holte er am Mittwoch – trotz der großen Hitze – seinen Besuch nach. Begrüßt wurde Löb, der auch Vorsitzender des Westfälischen Heimatbundes ist, vom Vorsitzenden Friedhelm Landfester und einigen weiteren Vorstandsmitgliedern.

Die neuen Ammoniten waren das erste Highlight, das dem Gast gezeigt wurde. Dabei betonte Landfester, dass der Heimatverein in den vergangenen 20 Jahren rund eine Million Euro im Rosengarten investiert hat. „Die Arbeit bei uns hört nie auf. Unsere Kräfte sind kaum zu bremsen“, so Landfester, der die weiteren geplanten Projekte wie die Gestaltung der Wolfsschlucht oder das dort stehende Armenhaus vorstellte.

Es ist gut, dass sich Leute wie in Seppenrade für das Gemeinwohl einsetzen.

Matthias Löb

Weitere Themen waren die Ergebnisse der am Heimattag durchgeführten Umfrage, in der unter anderem der Wunsch geäußert wurde, das Dorfzentrum rund um die Kirche wieder mit Leben zu füllen, Neubürger zu integrieren oder den Wochenmarkt dadurch attraktiver zu machen, in dem die örtlichen Landwirte ihre Produkte dort anbieten. Die Kooperation mit der Stadt bezüglich einer gleichmäßigen Verteilung von Kulturveranstaltungen sowie die Zusammenarbeit mit der Grundschule und den Kindergärten wurden ebenso angesprochen.

Zum Abschluss diskutierte die Gruppe darüber, wie junge Leute an den Heimatverein gebunden werden können. Dazu hatte der LWL-Direktor einige Beispiele aus anderen Heimatvereinen parat. „Es ist gut, dass sich Leute wie in Seppenrade für das Gemeinwohl einsetzen. Heimat hat wieder Kultur. Suchen Sie sich Kooperationspartner oder Neigungsgruppen, mit denen Sie zusammenarbeiten wollen“, sagte Löb. Er bot dem Heimatverein Unterstützung bei neuen Ideen und deren Umsetzung an.

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