Irischer Abend im Parc de Taverny
Ab auf die Insel

Lüdinghausen -

An einem lauen Sommerabend, mit einem kühlen Glas Guinness in der Hand, unter alten Baumwipfeln irischen Klängen lauschen – viel mehr braucht es nicht in Lüdinghausen nicht, um das Publikum zu überzeugen.

Sonntag, 04.08.2019, 20:00 Uhr
Das Duo Glengar kam beim Publikum gut an.
Das Duo Glengar kam beim Publikum gut an. Foto: beb

Dass Irland musikalisch einiges zu bieten hat, dürfte den Besuchern des von der Interessengemeinschaft Struck veranstalten Irischen Abends am Samstag im Parc de Taverny schon vorher klar gewesen sein. Fritz „Fiddle“ Wesemann und Peter „Paddy“ Schmalöer , das Duo Glengar aus Dülmen, riefen es ihnen mit Geige, Mandoline, Gitarre und Gesang noch einmal in Erinnerung.

Nach seiner Begrüßung trat der erste Struck-Vorsitzende André Schlierkamp selbst ans Mikrofon, um das Volkslied „The Wild Rover “ zu intonieren. Schmalöer begrüßte die zahlreichen Besucher zunächst mit dem irischen Trinkspruch „sláinte“, denn „irische Musik ohne ein Getränk in der Hand geht gar nicht.“ In der Folge nahmen Schmalöer (Gitarre und Gesang mit Reibeisenstimme) und Wesemann (Geige, später Mandoline) das Publikum mit auf eine Reise durch die musikalische Vielfalt eines Landes. Kinderlieder (I‘ll Tell Me Ma), Tänze (Jigs, Reels, Hornpipes), die zum Mitwippen und -klatschen einluden, Klassiker wie „Mull of Kintyre“ zum Einhaken und Schunkeln oder die melancholische Weise „Fields of Athenry“ über eine Hungersnot, die Einzug in verschiedene Sportstadien dieser Welt gehalten hat – alles das war Bestandteil von Glengars Darbietung.

Viel mehr Stimmung kann in Wacken auch nicht sein.

Fritz „Fiddle“ Wesemann

Neben einer Hymne auf eines der irischen Nationalgetränke, den Whisky, und zwei Stücken von Johnny Cash zeigten Glengar mit Balladen wie „Red Is The Rose“ (das mit verändertem Text als Vereinshymne des 1. FC Köln gebraucht wird), dass sie auch eine gefühlvolle Seite haben. Die Zuhörer zeigten sich jedenfalls begeistert, sodass sich Wesemann zu der Aussage: „Viel mehr Stimmung kann in Wacken auch nicht sein“, inspirieren ließ.

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