Fischsterben in Haltern
Entwarnung für Lüdinghausen

Lüdinghausen -

An Sauerstoffmangel sind mehrere hundert Fische in der Stever zwischen Hullerner und Halterner Stausee verendet. Hinsichtlich der Steverläufe in und um Lüdinghausen müsse man sich jedoch keine Sorgen machen, so die Untere Wasserbehörde des Kreises Coesfeld.

Dienstag, 06.08.2019, 07:00 Uhr aktualisiert: 06.08.2019, 07:40 Uhr
Für die Stever in Lüdinghausen sieht der Leiter der Unteren Wasserbehörde, Hermann Mollenhauer, derzeit keine Gefahr.
Für die Stever in Lüdinghausen sieht der Leiter der Unteren Wasserbehörde, Hermann Mollenhauer, derzeit keine Gefahr. Foto: Anne Eckrodt

An Sauerstoffmangel sind mehrere hundert Fische zwischen Hullerner und Halterner Stausee verendet. Die ersten toten Fische waren am Freitag von Spaziergängern und Wanderern am Zufluss der unteren Stever in den Halterner Stausee entdeckt worden.

„Leider hat sich die Situation verschlimmert“, wird André Ziegert , Pressesprecher der zuständigen Gelsenwasser AG, von den Ruhr Nachrichtern Haltern zitiert. Zunächst habe sich die Zahl der toten Fische verringert, nachdem am Freitagabend Regen gefallen war. Am Montagmorgen habe sich das Problem dann aber drastisch verschlimmert, so Ziegert in den RN. Die Stever zwischen den beiden Stauseen habe einen sehr flachen Verlauf.

Es handelt sich offensichtlich um ein singuläres Ereignis im unteren Bereich der Stever.

Hermann Mollenhauer

Hinsichtlich der Steverläufe in und um Lüdinghausen müsse man sich jedoch keine Sorgen machen, betonte auf Nachfrage der Westfälischen Nachrichten Hermann Mollenhauer, Leiter der in diesem Gebiet verantwortlichen Unteren Wasserbehörde des Kreises Coesfeld: „Es handelt sich offensichtlich um ein singuläres Ereignis im unteren Bereich der Stever.“

Darüber hinaus habe die Gelsenwasser AG erst vor kurzem eine Schleuse am Dortmund-Ems-Kanal in Senden geöffnet, um Wasser zu den niedrig stehenden Stauseen zu pumpen. Daher sei die Wahrscheinlichkeit, dass in der Stever zwischen Senden und Haltern ein örtlicher Sauerstoffmangel auftrete, ohnehin gering. „In fließenden Gewässern ist der Sauerstoffgehalt in der Regel höher als in stehenden“, so Mollenhauer.

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