Reaktionen von Nutzern
„Wir sind enttäuscht und ratlos“

Lüdinghausen -

Die Ankündigung, dass das Bewegungsbad im Krankenhaus Ende des Jahres schließt, schlägt bei vielen Nutzern hohe Wellen. „Wir sind enttäuscht und ratlos“, fasst beispielsweise Franziska Ritter die Stimmung innerhalb der insgesamt fünf Wassergymnastikkurse der KFD St. Felizitas und der KFD St. Ludger im Gespräch mit den WN zusammen. So wie sie, die bereits seit 1998 dabei ist, nutzen viele Frauen die KFD-Angebote seit Jahren. „Die Teilnehmerinnen sind überwiegend älter, aber wir haben auch Berufstätige in unseren Reihen“, berichtet Ritter. Geleitet werden die Angebote von Physiotherapeuten. „Mit 40 Personen sind unsere Kurse stets ausgebucht, und es gibt sogar Wartelisten“, unterstreicht die Lüdinghauserin die große Nachfrage.

Mittwoch, 07.08.2019, 17:28 Uhr
Viele Lüdinghauser Gruppen – hier eine der KFD St. Felizitas – nutzen das Bad teilweise seit Jahrzehnten für Wassergymnastik und andere Bewegungsangebote.
Viele Lüdinghauser Gruppen – hier eine der KFD St. Felizitas – nutzen das Bad teilweise seit Jahrzehnten für Wassergymnastik und andere Bewegungsangebote. Foto: privat

Auch Karl-Heinz Wiedau und seine Frau zählen seit Jahren zu den regelmäßigen Besuchern des Bades. „Als wir von der Schließung erfahren haben, waren wir geschockt“, sagt der 77-Jährige, der die Wassergymnastikkurse von Salvea nutzt. „Gerade bei Rückenproblemen ist die Bewegung in dem entschieden wärmeren Wasser hier sehr wohltuend“, weiß der Lüdinghauser. Daher reagiert er auch eher verhalten auf das Angebot von Salvea, künftig Gymnastikkurse „auf dem Trockenen“ zu buchen. „Die können das, was bislang im Bewegungsbad angeboten wird, nicht ersetzen“, ist Wiedau überzeugt.

Einfach so hinnehmen wollen die KFD-Frauen die Entscheidung, das Bad zu schließen, nicht. Die Gruppen seien gerade dabei, einen Protestbrief an das Krankenhaus zu schreiben, erzählt Ritter . Parallel hat sie bereits ihre Fühler ausgestreckt, um nach Ausweichmöglichkeiten zu suchen. Doch das gestaltet sich schwierig. „Die wenigen Bäder, die es im Umkreis noch gibt, sind bereits stark frequentiert“, schildert Ritter ihre bisherigen Erfahrungen. Das Klutensee-Bad sei verpflichtet, zunächst die Schulen unterzubringen und könne erst danach sehen, was noch an Kapazitäten frei sei. Ähnliches habe sie auch von anderen Bädern gehört. Eine schnelle Lösung ist nicht in Sicht.

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