Sommerferien im Klutensee-Bad
Mehr Gäste, längere Öffnungszeiten

Lüdinghausen -

Doppelt so viele, manchmal gar drei Mal so viele Schwimmgäste wie sonst besuchen das Klutensee-Bad in den Ferien. Das ist dank längerer Öffnungszeiten für den Ansturm gewappnet und bietet in seinem Ferienprogramm einige Besonderheiten.

Samstag, 10.08.2019, 06:00 Uhr aktualisiert: 12.08.2019, 16:51 Uhr
Eine der Attraktionen im Ferienprogramm des Klutensee-Bads ist der Wasserlaufball.
Eine der Attraktionen im Ferienprogramm des Klutensee-Bads ist der Wasserlaufball. Foto: Bastian Becker

Ganz deutlich lässt sich im Klutensee-Bad feststellen, wenn Sommerferien sind. „An reinen Schwimmgästen haben wir rund doppelt so viele, je nach Wetter manchmal auch drei Mal so viele wie außerhalb der Ferien“, weiß Betriebsleiterin Manuela Dalhaus . Besonders zahlreiche Kinder fänden in den Ferienmonaten unter anderem im Zuge des angebotenen Ferienprogramms den Weg ins Wasser. Besonders hoch seien die Besucherzahlen bei regnerischem oder sehr heißem Wetter.

Das Klutensee-Bad reagiert auf die zunehmende Gästezahl mit längeren Öffnungszeiten innerhalb der Woche (durchgängig von 10 bis 21 Uhr). Eine personelle Aufstockung sei dafür laut Dalhaus nicht notwendig. „Wir sind aufgrund der sonstigen Belegungen außerhalb der Ferien durch Schulschwimmen oder Frühschwimmen so besetzt, dass wir das gut steuern können“, betont die Betriebsleiterin gegenüber den WN.

Auch die Rutsche im Außenbereich wird von Kindern und Erwachsenen gerne genutzt.

Manuela Dalhaus

Im Rahmen des Ferienprogramms würden besonders das Meerjungfrauenschwimmen, das Schnuppertauchen oder der Wasserlaufball gut besucht. „Auch die Rutsche im Außenbereich wird von Kindern und Erwachsenen gerne genutzt“, erläutert Dalhaus. Der „Spinner“, eine an den Saturn erinnernde riesige Kugel mit Ring, komme im Becken nicht nur am Wochenende zum Einsatz. Besonderer Andrang herrscht dabei aber nicht. „Die Kapazität reicht“, so Dalhaus. Wenn alle Schränke im Bad besetzt sind, müssen weitere interessierte Schwimmgäste zunächst warten, sodass die Zahl der Badbesucher im Rahmen und kontrollierbar bleibt.

Angesichts der zunehmenden Fälle von Übergriffen in Schwimmbädern betont Dalhaus: „Wir können von Glück reden, dass wir solche Vorfälle nicht haben.“ Die Schwimmmeister könnten das „gut handeln“ und würden auffällige Badegäste im Zweifelsfall ermahnen. Grundsätzlich sei das aber „schon ein Thema“ und die Angestellten würden sich ihre Gedanken machen, erklärt Dalhaus bezüglich der Entwicklung, die vor allem in größeren Städten in jüngster Zeit für mehrere Zwischenfälle gesorgt hat.

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