Finissage in der Burg Lüdinghausen
Harmonie im Farbenklang

Lüdinghausen -

Die sommerliche Hitze brachte das Organisationsteam des KAKTuS auf eine unkonventionelle Idee: die Besucher der Finissage erhielten Fächer mit Gemälden des Künstlers. Nicht nur das kam beim Publikum gut an.

Montag, 26.08.2019, 11:00 Uhr
Die Akustik-Coverband „The Black Caps“ vervollständigte den Dreiklang aus Gemälden, Poesie und Musik.
Die Akustik-Coverband „The Black Caps“ vervollständigte den Dreiklang aus Gemälden, Poesie und Musik. Foto: awf

Zu einer Finissage rund um das Zusammenspiel von Malerei, Poesie und Musik lud das KAKTuS Kulturforum am Samstag anlässlich des anstehenden Endes seiner Sommerausstellung in die Burg Lüdinghausen ein. „Harmonie im Farbenklang“ lautete der Titel der Veranstaltung, bei der neben den Gemälden des Malers George Stefanescu-Ramnic auch Gedichtrezitationen und Musikbeiträge im Mittelpunkt standen.

Es ist ein schweres Erbe und ich bin es meinem Vater schuldig die Erinnerung an ihn wachzuhalten.

Kurator Radu Stefanescu

Schon vor Beginn des Programms erwartete die Besucher einer erste Überraschung, die auf viel Lob traf: Das Organisationsteam hatte angesichts der hohen Temperaturen bedruckte Fächer mit Gemälden des Künstlers vorbereitet. Für den poetischen Teil der Finissage war Thomas Böcker mit seinen Rezitationen bekannter Dichter wie Hesse oder Hölderlin verantwortlich, wobei er jedes Gedicht mit einem der Gemälde im Raum verband. Vervollständigt wurde der Dreiklang durch die Akustik-Coverband „The Black Caps“, die mit Klassikern wie „Wonderwall“ überzeugte. „Das ist eine der schönsten Ausstellungen, die wir je hatten“, war sich der stellvertretende KAKTuS-Vorsitzende Herbert Baur sicher und auch Kurator Radu Stefanescu erklärte angesichts des Erfolgs der Ausstellung: „Meine Erwartungen wurden übertroffen.“ Stefanescu hob dabei das große Interesse an den Details und den Geschichten rund um die Gemälde hervor, das auch am Samstag für viele Gespräche sorgte. „Es ist ein schweres Erbe und ich bin es meinem Vater schuldig die Erinnerung an ihn wachzuhalten“, fasste der Sohn des 2007 verstorbenen Künstlers schließlich zusammen.

Die zahlreichen Besucher nahmen in den letzten zwei Monaten auch weite Wege in Kauf und besuchten die Ausstellung oft sogar mehrmals. So kamen die allerersten Besucher aus Kalifornien und ein Gast, der aufgrund seiner Fußballfankleidung zunächst nicht wie ein typischer Kunstkenner wirkte, überraschte den Kurator mit seinem Wissen über die Ausstellung. „Er war schon zum vierten Mal da und kam danach noch einmal“, freute sich Stefanescu. Auf großes Interesse stieß die Ausstellung auch in Rumänien und so besuchte am Wochenende ein Fernsehteam des Senders TVR die wichtigsten Orte in der zweiten Heimat des Künstlers.

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Die Ausstellung ist noch am 31. August (Samstag) und 1. September (Sonntag) jeweils von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

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