Explosionsgefahr an der Ascheberger Straße
Gasleitungsleck löst Großeinsatz aus

Lüdinghausen -

An der Ascheberger Straße wurde bei Arbeiten der Deutschen Glasfaser am Montag eine Gasleitung beschädigt. Zahlreiche Rettungskräfte sowie Experten der Gelsenwasser Energienetze GmbH waren zum Teil bis in die Nacht im Einsatz. Da einige Häuser evakuiert werden mussten, richtete das DRK eine Betreuungsstation ein.

Montag, 02.09.2019, 16:26 Uhr aktualisiert: 02.09.2019, 22:26 Uhr
Zahlreiche Rettungskräfte waren wegen der defekten Gasleitung stundenlang im Einsatz. Der Bereich an der Ascheberger Straße wurde weiträumig abgesperrt und evakuiert. Das DRK hatte an der Werdener Straße eine Betreuungsstation für die Anwohner eingerichtet.
Zahlreiche Rettungskräfte waren wegen der defekten Gasleitung stundenlang im Einsatz. Der Bereich an der Ascheberger Straße wurde weiträumig abgesperrt und evakuiert. Das DRK hatte an der Werdener Straße eine Betreuungsstation für die Anwohner eingerichtet. Foto: Marion Fenner

Am Kreisverkehr Mühlenpaot ist Schluss: Die Zufahrt zur Ascheberger Straße ist mit rot-weißem Absperrband gesperrt. Anwohner dürfen noch hinaus, hinein darf niemand mehr. Feuerwehr und Polizei haben die Lage genau im Blick. Im Bereich der Gelsenwasser AG ist am Montagnachmittag eine Gasleitung beschädigt worden. Es herrscht Explosionsgefahr, ein entsprechendes Hinweisschild weist darauf hin, Rauchen und offenes Feuer sind strengstens verboten.

Der gesamte Bereich rund um den Einsatzort wurde evakuiert. Günter Weide , Leiter der Freiwilligen Feuerwehr, berichtete, dass immer wieder Messungen durchgeführt wurden. Und das Rote Kreuz richtete eine Betreuungseinheit am DRK-Heim an der Werdener Straße ein.

Defekte Gasleitung an der Aschberger Straße

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  • Eine defekte Gasleitung an der Ascheberger Straße löste einen Großeinsatz aus. Der gesamte Bereich wurde evakuiert.

    Foto: Marion Fenner
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  • Eine defekte Gasleitung an der Ascheberger Straße löste einen Großeinsatz aus. Der gesamte Bereich wurde evakuiert.

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  • Eine defekte Gasleitung an der Ascheberger Straße löste einen Großeinsatz aus. Der gesamte Bereich wurde evakuiert.

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  • Eine defekte Gasleitung an der Ascheberger Straße löste einen Großeinsatz aus. Der gesamte Bereich wurde evakuiert.

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Wie die Gelsenwasser Energienetze GmbH mitteilte, wurde beim Verlegen von Kabeln durch die Deutsche Glasfaser gegen 15 Uhr eine Gasleitung des Energieversorgers in Höhe des Hauses Ascheberger Straße 15 beschädigt. Aus dem Leck strömte Gas aus. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr und der Polizei sperrten die Straße bis zur Hausnummer 19 komplett ab. Mitarbeiter der Gelsenwasser-Bereitschaft begannen unmittelbar mit der Reparatur. Dazu reduzierten sie zunächst den Gasdruck in den Leitungen rund um die Störungsstelle. Anschließend sei die Leitung an vier Stellen mit sogenannten Blasen verschlossen worden, teilte Gelsenwasser weiter mit. Die Bewohner von 18 Häusern hatten für die Dauer der Reparaturarbeiten kein Gas.

„Die Feuerwehr hat bei uns geklingelt und mitgeteilt, dass wir schnell raus müssen aus der Wohnung“, erzählte ein Anwohner. „Ich habe nur Hausschuhe an und sonst nichts mitgenommen.“ Eine andere Anwohnerin, die sich mit ihrem Hund am DRK-Heim eingefunden hatte, meinte: „Ich gehe davon aus, dass die Feuerwehr die Lage im Griff hat.“ Aber ein wenig Sorgen machte sie sich dennoch. Das Gas sei auf der Straße deutlich zu riechen gewesen.

Wir richten ein Versorgungszentrum für Anwohner und auch für die Rettungskräfte ein.

Michael Hofmann

Im DRK-Heim hatte Michael Hofmann, Leiter des DRK-Rettungsdienstes, mit seinen Mitarbeitern die Lage im Griff. „Wir richten ein Versorgungszentrum für Anwohner und auch für die Rettungskräfte ein“, berichtete er. Jeder, der kommt, müsse sich erst einmal anmelden. Wer medizinische Versorgung benötige, bekomme diese auch. Kaffee wurde gekocht, für den Hund gab es ein Schälchen Wasser. Für bettlägerige Personen stand ein Ruheraum zur Verfügung, für Kinder gab es eine Spielecke.

Während der Regelrettungsdienst mit einem RTW unmittelbar am Einsatzort vertreten war, sorgten über 40 ehrenamtliche DRK-Helfer aus dem gesamten Südkreis für die Verpflegung und die Betreuung der Anwohner. „Außerdem haben wir die Einsatzkräfte und die Bauarbeiter, die mit der Reparatur der Leitung beschäftigt waren, verpflegt“, berichtete Christoph Schlütermann, Vorstand des DRK-Kreisverbandes, gegenüber den WN.

Wir haben die Leitung abgeschiebert, sodass kein Gas mehr austritt.

Günter Weide

Gegen 18.30 Uhr kam dann die Entwarnung: „Wir haben die Leitung abgeschiebert, sodass kein Gas mehr austritt“, teilte Feuerwehrchef Weide mit. Die Ascheberger Straße wurde wieder freigegeben, und die Anwohner durften in ihre Häuser zurückkehren. „Wir werden die Gelsenwasser-Mitarbeiter noch mit den restlichen Brötchen versorgen und die Betreuungsstation dann auch abbauen“, berichtete Schlütermann am Abend.

Ziel sei es gewesen, die Leitung unmittelbar zu reparieren, so Henning Hartmann, Gelsenwasser-Betriebsabteilungsleiter in der Betriebsdirektion Münsterland (Lüdinghausen). Daran arbeiteten die Experten mit Hochdruck bis in den späten Abend. Gegen 21.45 Uhr funktionierte die Gasversorgung nach Angaben von Gelsenwasser in allen Häusern wieder.

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