Treffen der „Alten Lüdinghauser“
Schulzeit endet, Freundschaft nicht

Lüdinghausen -

Name und Standort der Schule wechselten in den 150 Jahren – doch die enge Verbundenheit der ehemaligen Schüler der Realschule bleibt. Das zeigte sich wieder einmal beim Treffen der „Alten Lüdinghauser“.

Sonntag, 15.09.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 18.09.2019, 15:54 Uhr
Vor 62 Jahren haben sie ihren Abschluss gemacht. Beim Treffen der „Alten Lüdinghauser“ trafen sich viele ehemalige Jahrgänge der alten Realschule – vormals „Ackerbauschule“ – an der Burg Lüdinghausen.
Vor 62 Jahren haben sie ihren Abschluss gemacht. Beim Treffen der „Alten Lüdinghauser“ trafen sich viele ehemalige Jahrgänge der alten Realschule – vormals „Ackerbauschule“ – an der Burg Lüdinghausen. Foto: ik

Vor 150 Jahren wurde sie gegründet, die Realschule Lüdinghausen, damals noch unter dem Namen „Theoretische Ackerbauschule“. Untergebracht waren die Schüler zunächst in der Burg Lüdinghausen, später dann kurzfristig in der Borg, im ehemaligen Rathaus und ab 1972 erfolgte der Schulortwechsel zur Tüllinghofer Straße, wo sich auch heute noch der letzte Klassenzug dieser Schulart befindet, bevor es dann ab dem kommenden Jahr nur noch die Sekundaschule geben wird.

Franz Josef Krechtmann begrüßt die ehemaligen Schüler

Nicht ganz so alt ist die Vereinigung „Alte Lüdinghauser“. Diese wurde 1895 von ehemaligen Schülern ins Leben gerufen und bis heute am Leben gehalten. Eben diese „Alten Lüdinghauser“ unter dem Vorsitz von Franz Josef Krechtmann hatten eingeladen zur allerletzten Feierstunde der Ehemaligen und dieser Einladung folgten viele Schüler und Schülerinnen, teilweise auch von ganz weit weg, wie beispielsweise Karl-Heinz Schürmann, der eigens aus Magdeburg angereist war.

Klar erkennbar waren die Damen in der Minderzahl, waren Mädchen doch erst 1968 in dieser Schulform zugelassen, daran erinnerten in ihren Ansprachen auch Annette Uckelmann, kommissarische Schulleiterin und Bürgermeister Richard Borgmann . Letzterer war zwar nie Schüler der Realschule, wohl aber sein Vater und dieser hat in der Familie oft über seine Schulerfahrungen sehr positiv berichtet, so dass „Klein Richard“ so manches Mal bedauert hat, nicht auch dort zur Schule gegangen zu sein.

Gedenktafel an der Burg Lüdinghausen

Eine besondere Ehre war es dann für die bald nur noch der Vergangenheit angehörigen Schule und deren Freunde die „Alten Lüdinghauser“, dass eine Gedenktafel mit den wichtigsten Jahreszahlen an der Außenwand der Burg Lüdinghausen befestigt werden durfte, so dass ein kleines Stück dieser immerhin 150jährigen Geschichte weiterhin präsent bleibt.

Nachdem noch der verstorbenen ehemaligen Angehörigen der Schule gedacht wurde, gingen die Besucher in den Kapitelsaal, wo mit Kaffee und Kuchen bereits auf die Gäste gewartet wurde. Erich Kaltermann, selbst ehemaliger Lehrer der Realschule erinnerte dazu an Episoden der Schulgeschichte in humoriger Weise musikalisch.

Das Wetter meinete es gut mit den „Alten Lüdinghausern“ und so stand einem gemütlichen Abend nichts mehr im Wege, zumal sich viele der Ehemaligen seit langer Zeit nicht gesehen hatten.

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