Literaturcafé in der Auferstehungskirche
Mehr als nur Grusel-Krimis

SEppenrade -

Norwegen stand jetzt im Fokus des gut besuchten Literaturcafés in der Auferstehungskirche in Seppenrade. Vorgestellt wurden nicht nur Krimis, für die Skandinavien so bekannt ist.

Dienstag, 17.09.2019, 19:00 Uhr
Norwegens Literatur war jetzt Thema des Literaturcafés in der evangelischen Auferstehungskirche in Seppenrade.
Norwegens Literatur war jetzt Thema des Literaturcafés in der evangelischen Auferstehungskirche in Seppenrade. Foto: privat

„Das ist der Traum“ – der Titel des Gedichts des norwegischen Dichters O.H. Hauge schwebte jetzt über der Veranstaltung des Literaturcafés im Gemeinderaum der evangelischen Auferstehungskirche. Trotz des Stadtfestes in Lüdinghausen war das Café bei schönstem Wetter gut besucht, heißt es in einer Pressemitteilung der Veranstalterinnen. Viele Stammgäste freuten sich über erneute Begegnungen mit Literaturliebhabern und natürlich auf das abwechslungsreiche Programm, bei dem Beispiele der neueren norwegischen Literatur vorgestellt wurden.

Bienensterben

Die Veranstalterinnen Diana Böhle, Reinhild Föll, Monika Gockel, Helga Hüning und Inge Tillmann-Keber präsentierten anlässlich der Frankfurter Buchmesse im Oktober 2019, bei der Norwegen als Gastland im Fokus stehen wird, ein sehr interessantes Programm. Ein ganz aktuelles Thema begegnete den Zuhörern bei der Vorstellung eines Romans von Maja Lunde – „Die Geschichte der Bienen“. Das Sterben der Bienen sei ganz real heute schon präsent.

Weiterhin wurden aktuelle Kriminalromane vorgestellt, aber auch ein faszinierender Roman von Linn Ullmann: „Das Verschwiegene“, in dem es um innerfamiliäre Probleme, Unausgesprochenes und Lebenslügen geht. Ein neuer Blick auf die Unfähigkeit zur Kommunikation, das stille Leiden jedes Einzelnen und das Gefangensein in der eigenen Geschichte wird hier offenbar. Zu jedem Buch wurden ausgewählte Textausschnitte vorgetragen.

Querflötenmusik

Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von Helga Hüning, sei es durch die Präsentation von Ausschnitten aus „Peer Gynt“ oder durch ein ergreifendes Lied – auf der Querflöte gespielt. Hüning erhielt dafür einen verdienten Sonderapplaus. Zum Abschluss des Programms wurde noch der Termin der nächsten Veranstaltung bekanntgegeben: Am 27. Oktober (Sonntag) wird Günter Trunz um 15 Uhr sein Programm zu „Wilhelm Busch“ präsentieren.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6937094?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F163%2F
Hochsaison für die Königin der Weihnachtsbäume
Ein Tag mit Laura Stegemann: Hochsaison für die Königin der Weihnachtsbäume
Nachrichten-Ticker