Brandschutzbedarfsplan
Feuerwehr ist gut gerüstet

Lüdinghausen -

Die Feuerwehr in Lüdinghausen und Seppenrade ist auf kommende Aufgaben gut vorbereitet. Das attestiert ihr der in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses vorgestellte Bericht zur Brandschutzbedarfsplanung. Referentin Anne Kathrin Esser von der Kommunal Agentur NRW war voll des Lobes für die Wehrleute.

Donnerstag, 19.09.2019, 13:00 Uhr
Gut aufgestellt für ihre Aufgaben ist die Lüdinghauser Feuerwehr.
Gut aufgestellt für ihre Aufgaben ist die Lüdinghauser Feuerwehr. Foto: Peter Werth

Gut gerüstet für aktuelle und künftige Aufgaben sind die beiden Löschzüge Lüdinghausen und Seppenrade der Freiwilligen Feuerwehr. Das bescheinigte ihnen Anne Kathrin Esser , Projektleiterin der Kommunal Agentur NRW, am Dienstagabend in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses. Dort stellte sie den Kommunalpolitikern den alle fünf Jahre fälligen Brandschutzbedarfsplan vor. Und der fiel deutlich positiv aus. Mit insgesamt 123 Aktiven sei die Wehr in den vergangenen fünf Jahren um zehn Mitglieder gewachsen, stellte Esser heraus. Auch die Jugendarbeit mit 25 Nachwuchskräften sowie einer hauptamtlichen Betreuungskraft lobte sie ausdrücklich.

Gute Noten gab es für die Wehr auch in Sachen Einsatzschnelligkeit. Die Zielvorgabe, innerhalb von zehn Minuten am Einsatzort einzutreffen, werde in 88 Prozent der Fälle erreicht. Die technische Ausstattung sowie der Ausbildungsstand der Wehr sei auf aktuellem Stand. In diesem Zusammenhang wies die Referentin allerdings darauf hin, dass der Personalbedarf der beiden Löschzüge künftig auch angesichts einer wachsenden Kommune steigen würden.

Ich bin Verfechter einer zweiten Feuerwache. Wir werden nicht darum herumkommen.

Wehrführer Günter Weide

Eine Schwachstelle sah sie bei der Ausfahrt an der Lüdinghauser Wache auf die Bundesstraße. Die sei nicht ungefährlich. Und: Bislang bestünden keine Gefährdungsbeurteilungen für die beiden Feuerwehrgerätehäuser. Dies müsste jetzt auf der Agenda stehen. Ein Defizit, das für die UWG Jürgen Berau ausdrücklich bemängelte und dringlichste Nachbesserung einforderte.

Im östlichen Teil der Stadt empfahl Esser, zukünftig einen zweiten Standort zu errichten. Wehrführer Günter Weide begrüßte diese Einschätzung ausdrücklich: „Ich bin Verfechter einer zweiten Feuerwache. Wir werden nicht darum herumkommen.“

Allenthalben gelobt wurde in der Sitzung die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und Wehr. Bernhard Möllmann (CDU) versicherte, dass Politik und Verwaltung „immer offene Ohren für die Belange der Feuerwehr haben“.

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