Bilanz des Quartiersmanagements
70 neue Projektideen

Lüdinghausen -

Ute Marks vom Dortmunder Büro „Stadt + Handel“ zog jetzt im Haupt- und Finanzausschuss eine Bilanz des zweijährigen Projekts Quartiersmanagement. Und die fiel angesichts des Erreichten deutlich positiv aus.

Donnerstag, 19.09.2019, 19:00 Uhr
Ute Marks (l.) und Anke Saatkamp begleiteten das Projekt Quartiersmanagement in den vergangenen beiden Jahren.
Ute Marks (l.) und Anke Saatkamp begleiteten das Projekt Quartiersmanagement in den vergangenen beiden Jahren. Foto: Anne Eckrodt

Die Stadt Lüdinghausen soll im Haushalt des kommenden Jahres 100 000 Euro für den Verfügungsfonds bereithalten. Das ist der 50-Prozent-Anteil der Kommune, die zweite Hälfte kommt über das Land beziehungsweise die Bezirksregierung Münster. Einstimmig votierten die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses für diesen Beschlussvorschlag der Verwaltung. Hatte doch Ute Marks vom Dortmunder Büro „Stadt + Handel“, die das Projekt Quartiersmanagement in den vergangen beiden Jahren gemeinsam mit Anke Saatkamp begleitet und koordiniert hat, ein rundum positives Resümee ihrer Arbeit gezogen. Das Projekt sei ein „echtes Erfolgsmodell für die Stadt“.

So seien in den beiden zurückliegenden Jahren jeweils 200 000 Euro über den Verfügungsfonds in Projekte zur Attraktivierung der Lüdinghauser Innenstadt geflossen. Entscheidend sei dafür nicht zuletzt das Engagement der dort ansässigen Gewerbetreibenden und auch der Bürger gewesen, führte Marks in ihren Abschlussbericht aus. Die Arbeit ihres Büros für die Steverstadt endet am 31. Oktober. In den zehn Sitzungen der Sachwalter des Verfügungsfonds sei so einiges auf den Weg gebracht worden. beispielhaft führte sie die Fassaden- und Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt an sowie die Einführung der „Netten Toilette“, an der sich mittlerweile neun Einrichtungen und Geschäfte beteiligten.

Und: Allein für die Sitzung am Mittwoch (25. September) lägen dem Gremium 70 Anträge für Projektideen vor, die sich um finanzielle Unterstützung bewerben. Das sei ein deutliches Zeichen „für das beispiellose Engagement der Bürger“. In diesem Zusammenhang berichtete Bürgermeister Borgmann, dass Lüdinghausen auch für die Domstadt Münster „ein Vorzeigeobjekt“ sei und es Nachfragen gebe.

Michael Spiekermann-Blankertz (SPD) sprach die aus seiner Sicht vermehrten Leerstände in der Innenstadt an und fragte. „Ist das saisonal?“ Für Marks sind dabei die Randbereiche der Innenstadt betroffen wie etwa Teile der Mühlenstraße. Dort seien Flächen teils „nicht mehr vermittelbar“. Zudem merkte sie an: „Manchmal sind die Mietvorstellungen von Eigentümern nicht mehr marktgerecht.“

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