Canisianum verleiht Bernhard-Hürfeld-Literaturpreis
Gefühlvolles und Spannendes

Lüdinghausen -

Die Sieger des Bernhard-Hürfeld-Literaturpreis sind jetzt am Canisianum ausgezeichnet worden. Der Wettbewerb wurde bereits zum achten Mal ausgeschrieben. 15 Schüler der Jahrgangsstufen fünf bis zehn nahmen diesmal daran teil.

Samstag, 21.09.2019, 06:00 Uhr
Christina Nünning (oben l.) und Daniel Tatz (oben r.) moderierten die Preisverleihung im Cani.
Christina Nünning (oben l.) und Daniel Tatz (oben r.) moderierten die Preisverleihung im Cani. Foto: Gymnasium Canisianum

Gespannte Gesichter, glänzende Augen, Jubelschreie und Lampenfieber: Das alles kommt zusammen, wenn am Canisianum der Bernhard-Hürfeld-Literaturpreis verliehen wird, heißt es in einer Pressemitteilung der Schule. Zum achten Mal schon richtete die Deutsch-Fachschaft des Gymnasiums diesen Wettbewerb aus, an dem diesmal 15 Schüler aus den Jahrgangsstufen fünf bis zehn teilnahmen. Sie waren aufgefordert, selbst geschriebene, spannende und gefühlvolle Texte einzureichen, die von einer dreiköpfigen Jury bewertet wurden. Die tat sich mit der Auswahl der Siegertexte in diesem Jahr besonders schwer – und die Entscheidung fiel nicht immer einstimmig aus.

Geschichte über Freundschaft

Zur Preisverleihung, die an die Befreiung des Cani-Schulgründers aus dem KZ Dachau erinnern soll, waren alle Preisträger sowie deren Klassen und Kurse in die Aula eingeladen, um mitzufiebern, wer denn nun die Trophäen, Urkunden und Buchgutscheine in Empfang nehmen würde. Besonders spannend machten es dabei die beiden Moderatoren Christina Nünning und Daniel Tatz, die durch die Preisverleihung führten.

Den ersten Preis in der Kategorie Unterstufe räumte in diesem Jahr Laura Fabeck mit einer Geschichte über Freundschaft ab, während sich der Vorjahressieger Henri von Hinüber mit seiner Kurzgeschichte „Persephone und ich“ den zweiten Platz sicherte. Auf den dritten Platz wählte die Jury Johannes Hohenlöchter, der mit seiner Hommage an seinen kleinen Bruder überzeugte.

Hintergründen der Selbstfindung

Schon zum dritten Mal stand Elisabeth McKay auf dem Siegertreppchen, in diesem Jahr als Erstplatzierte in der Kategorie Mittel- und Oberstufe. Ihre Ballade über einen sehr verständnisvollen Meisterdetektiv begeisterte auch das Publikum. Auf dem zweiten Platz folgte ihr Julia Biehle, die in ihrem Text „Der Maler deines Lebens“ den Hintergründen der Selbstfindung auf die Schliche kommt. Inga Sander, die den dritten Platz in dieser Kategorie errang, erzählt in ihrer Geschichte „Neuanfang mitten im Leben“ von den verpassten und ergriffenen Möglichkeiten, die uns das Leben bereit hält.

Vollgepackt mit ihren Preisen und vor Freude strahlend verließen die Sieger nach dem Vortragen ihrer Texte die Bühne. Und auch das Publikum nahm etwas mit nach Hause, und zwar das Gefühl, dass Spaß am Lesen und Schule doch auch ganz gut zusammen passen, heißt es abschließend in dem Bericht.

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