Kreiswettbewerb der Jugendfeuerwehren
Lüdinghauser verteidigen Titel

Seppenrade -

Einen Traktorreifen über einen Acker ziehen, mit dem eigenen Helm Wasser schöpfen – nur zwei der Aufgaben, die der Feuerwehrnachwuchs am Samstag beim Kreiswettbewerb zu bewältigen hatte. Und der Sieger hieß – wie im vergangenen Jahr – Lüdinghausen. So bleibt der Theo-Pokal in der Vitrine der heimischen Feuerwache.

Montag, 23.09.2019, 08:00 Uhr aktualisiert: 25.09.2019, 17:10 Uhr
Der Lüdinghauser Feuerwehr-Nachwuchs sicherte sich am Samstag den Sieg im Wettbewerb der Jugendfeuerwehren des Kreises.Auch Das Ziehen eines schweren Traktorreifens und Wasserschöpfen gehörten zu den Disziplinen.
Der Lüdinghauser Feuerwehr-Nachwuchs sicherte sich am Samstag den Sieg im Wettbewerb der Jugendfeuerwehren des Kreises.Auch Das Ziehen eines schweren Traktorreifens und Wasserschöpfen gehörten zu den Disziplinen. Foto: Michael Beer

„Wir freuen uns, dass ihr den Weg nach Seppenrade gefunden habt. Ich wünsche allen Teilnehmern bei den Wettkämpfen eine gute Leistungsfähigkeit und Teambildung und bei aller Ernsthaftigkeit auch viel Spaß und Freude“, begrüßte Matthias Kortendick, erster Beigeordneter der Stadt Lüdinghausen, acht Jugendfeuerwehren aus dem Kreis Coesfeld, die um den begehrten „Theo-Wanderpokal“ des Kreisbrandmeisters Christoph Nolte kämpften.

Auch Sven Rasch, Leiter der Lüdinghauser Jugendfeuerwehr, Wehrführer Günter Weide und Nolte richteten Grußworte an den Feuerwehrnachwuchs aus Lüdinghausen, Senden, Nottuln, Ascheberg, Nordkirchen, Rosendahl, Olfen und Dülmen.

Leidenschaft, Herausforderung, Grenzerfahrung

Das Gelände rund um das Sportzentrum und ein gegenüberliegendes Feld an der Reckelsumer Straße boten bei herrlichem Wetter beste Möglichkeiten zu einem für alle spannenden, aber auch kräftezehrenden Tag. Denn es standen nicht nur feuerwehrtechnische Übungen im Vordergrund, sondern auch sportliche Aufgaben. Die Feuerwehr hatte das Team von „Strong Partners“ aus Münster als professionellen Partner für diese Veranstaltung gewonnen. Sport bedeutet für das junge Team nicht nur Anstrengung, sondern auch Leidenschaft, Herausforderung, Grenzerfahrung und vor allem Gemeinschaft. Und diese Faktoren spielten am Samstag eine ganz wichtige Rolle.

Kreiswettbewerb der Jugendfeuerwehren in Seppenrade

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Geschicklichkeit, Ausdauer, Erinnerungsvermögen, zum Beispiel bei einem überdimensionalen Memory, aber auch Kraft, zum Beispiel in der prallen Sonne dicke Treckerreifen über eine bestimmte Zeit und Distanz über den staubigen Acker zu bewegen, sowie Teambuilding, wenn es hohe Strohtürme zu überwinden galt, was nur mit Unterstützung der Partner zu schaffen war, all das war gefragt. Schon nach den ersten Übungen ging so mancher der jungen Leute auf dem sprichwörtlichen Zahnfleisch. Da waren dann die feuerwehrtechnischen Übungen – mit verbundenen Augen eine Trage über einen Slalom-Parcours zu bewegen oder Wasser mit Hilfe einer Pumpe oder des eigenen Helms von einem in ein anderes Becken zu transportieren – relativ leicht zu bewältigen.

Zufrieden, glücklich, siegreich und müde

„Wir haben nur positive Rückmeldungen erhalten. Die Aufopferungsbereitschaft aller Teilnehmer war hervorragend. Alle haben ihre Stärken hervorheben können. Ein starkes Event mit Charakter“, zog Paula Menninghaus von „Strong Partners“ ein positives Fazit. „Zufrieden, glücklich, siegreich und müde“, lautete das Resümee von Sven Rasch und seinem Stellvertreter Mario Mentel nach einem über sechsstündigen Wettkampf, an den viele Teilnehmer in den nächsten Tagen in Form von Muskelkater noch erinnert werden dürften.

Am Ende überreichte Holger Möllmann, Leiter der Kreisjugendfeuerwehr aus Rosendahl, der sich für die Organisation bei der Lüdinghauser Feuerwehr bedankte, den begehrten Wanderpokal an den alten und neuen Sieger, den Feuerwehrnachwuchs aus Lüdinghausen, der knapp vor Olfen und Senden den Titel verteidigte.

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