Obstbaumwiesenfest
Das Ergebnis puren Ehrenamtes

Ostbevern -

Die Früchte der auf der Streuobstwiese stehenden Apfelbäume waren der Star des jüngsten Obstbaumwiesenfestes. Egal ob gepresst oder gemusst als Beilage zu gerieben und gebratenen Erdäpfeln, den vielen Gäste schmeckte es. Zudem gab es Infos zur Entwicklung der Streuobstwiese im Ort.

Montag, 23.09.2019, 12:02 Uhr aktualisiert: 25.09.2019, 14:16 Uhr
Bürgermeister Wolfgang Annen konnte Eduard Silge (kl. Bild l.) garantieren, dass das Obstbaumwiesenfest auch in den nächsten Jahren stattfinden kann.
Bürgermeister Wolfgang Annen konnte Eduard Silge (kl. Bild l.) garantieren, dass das Obstbaumwiesenfest auch in den nächsten Jahren stattfinden kann. Foto: Reinker

Zwölf Zentner Äpfel, 75 Kilo Kartoffeln und jede Menge Zwiebeln: Das sind die Lebensmittelmengen, die die Aktiven für das Obstbaumwiesenfest verarbeiteten. Schon zum zehnten Mal fand dieses statt, jedes Mal mit dem Zweck, mit den eingenommenen Spendengeldern eine Jugendorganisation im Ort fördern zu können. Geht es nach der Zahl der Besucher, die sich Reibeplätzchen, Apfelmus und -saft schmecken ließen, dürfte das Spendenschwein am Abend gut gefüllt sein.

„Knapp 20 Leute aus der Nachbarschaft sind dabei“, erzählte Markus Hülskötter . Und das nicht nur am Aktionstag, sondern schon die ganze Woche über gab es gut zu tun. „Aus jeder Haustür kommt jemand zum Helfen“, sagte er. „Es ist alles pures Ehrenamt und macht allen viel Spaß.“

Ungezählte Besucher standen Schlange, um sich frische Kartoffelpfannkuchen mit Beilage geben zu lassen. „Ein Volksfest ist es noch nicht“, so Hülskötter. „Sonst würden wir dem auch nicht mehr Herr werden.“ Die Besucher konnten sich nach der Mahlzeit satt und zufrieden zurücklehnen, die Spende für eine Jugendorganisation wurde dafür gerne gegeben. „Letztendlich profitieren so alle dadurch“, meinte Eduard Silge . Welche Jugendlichen es sein werden, wollten die Organisatoren des Festes noch nicht verraten.

Dass der deftige Schmaus gut ankam, versteht sich von selbst. Nicht nur weil die Mahlzeit ausgesprochen lecker schmeckte. Eine Besucherin brachte es auf den Punkt: „Schön, dass man die Arbeit und den Geruch im Haus nicht hat.“ Das Essen wurde musikalisch begleitet, denn der örtliche Shanty-Chor trug mit maritimen Liedgut zur Stimmung bei.

Aufgrund vieler Sachspenden war das Obstbaumwiesenfest wieder möglich. Unter den Sponsoren sei etwa Thomas Schulke gewesen, der für die Aktion Kartoffeln und Eier spendete, berichtete Markus Hülskötter. „Jan-Dirk Frönd, Verantwortlicher für die Streuobstwiese der Loburg, hat uns die Äpfel davon zur Verfügung gestellt“, freute sich Markus Hülskötter über die Zugabe. Und natürlich war das Fest auch dank der guten Ernte der über 30 Apfelbäume auf der Obstbaumwiese möglich.

Rund um den Apfel

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Gleich mehrere gute Nachrichten überbrachte Wolfgang Annen. Denn nicht nur, dass er einen Gutschein für einen Apfelbaum an Eduard Silge überreichte, sondern auch mitteilen konnte, dass der Fortbestand der Obstbaumwiese garantiert ist. „Seit 1. Juli ist die Gemeinde Eigentümer der Wiese“, sagte der Bürgermeister. „Es ist also garantiert, dass das Fest auch die nächsten Jahre stattfinden kann.“ Ein weiterer Grund für den Kauf ist natürlich die geplante Anlage eines Kneippbeckens mit Bewegungsparcours und „Kräutermännchen“ auf dem Areal, die im nächsten Frühjahr in die Wirklichkeit umgesetzt wird.

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