Stellvertretender Leiter des Anton
Jörg Schürmann wechselt nach Recklinghausen

Lüdinghausen -

Nach viereinhalb Jahren als stellvertretender Leiter kehrt Jörg Schürmann dem St.-Antonius-Gymnasium den Rücken. Der 52-Jährige wird Schulleiter des Theodor-Heuss-Gymnasiums in Recklinghausen. Ein Wechsel, der sich ankündigte, dann aber doch sehr kurzfristig vollzogen wird.

Dienstag, 24.09.2019, 06:00 Uhr
Nach viereinhalb Jahren endet für Jörg Schürmann (vorne r.) die Zeit als stellvertretender Leiter des St.-Antonius-Gymnasiums. Am Montag wurde er von Schulleiterin Elisabeth Hüttenschmidt (vorne l.), Jürgen Wellmann (Lehrerrat, mittlere Reihe v.l.), Jan Drees, Lotta Bechatzek und Sarah Krause (alle Schülervertretung) sowie Jarno Hellkuhl (hinten v.l., Schülervertretung), Alexander Kallenbach und Friedhelm Kienz (Lehrerrat) verabschiedet.
Nach viereinhalb Jahren endet für Jörg Schürmann (vorne r.) die Zeit als stellvertretender Leiter des St.-Antonius-Gymnasiums. Am Montag wurde er von Schulleiterin Elisabeth Hüttenschmidt (vorne l.), Jürgen Wellmann (Lehrerrat, mittlere Reihe v.l.), Jan Drees, Lotta Bechatzek und Sarah Krause (alle Schülervertretung) sowie Jarno Hellkuhl (hinten v.l., Schülervertretung), Alexander Kallenbach und Friedhelm Kienz (Lehrerrat) verabschiedet. Foto: Anne Eckrodt

Er wohnt und engagiert sich ehrenamtlich schon lange in Recklinghausen, von Dienstag (24. September) an arbeitet Jörg Schürmann auch dort: Der 52-Jährige ist neuer Leiter des dortigen Theodor-Heuss-Gymnasiums. „Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, bekannte Schürmann, der in den vergangenen viereinhalb Jahren stellvertretender Leiter des St.-Antonius-Gymnasiums war, bei seiner Verabschiedung am Montag frank und frei.

Ich habe mir überlegt, wenn ich noch mal einen Schritt weiter gehen will, dann muss ich das jetzt machen.

Jörg Schürmann

Ebenso frank und frei machte Schulleiterin Elisabeth Hüttenschmidt deutlich, dass sie ihren Stellvertreter nicht gerne ziehen lässt. „Wir haben schnell ein Vertrauensverhältnis gefunden, und ich schätze seine unglaublich positive Art“, betonte Hüttenschmidt. Gleichzeitig machte sie deutlich, dass sowohl sie als auch das gesamte Kollegium sich für Schürmann freue. „Ich habe mir überlegt, wenn ich noch mal einen Schritt weiter gehen will, dann muss ich das jetzt machen“, erläuterte der 52-Jährige, was ihn bewogen hat, sich um die Leitung des Gymnasiums in Recklinghausen zu bewerben. Ein Ansinnen, in das er Hüttenschmidt von Anfang an einbezogen habe. „Seit den Sommerferien war klar, dass Jörg Schürmann zum Theodor-Heuss-Gymnasiums wechseln würde, allerdings wussten wir nicht, zu welchem Termin“, so die Leiterin des Anton.

Wir haben schnell ein Vertrauensverhältnis gefunden, und ich schätze seine unglaublich positive Art.

Elisabeth Hüttenschmidt

Sie sparte nicht mit Lob für ihren bisherigen Kollegen. Ob die Arbeit im interkulturellen oder interreligiösen Bereich, die Erinnerungskultur mit Blick auf den Zweiten Weltkrieg, die Umgestaltung des Schulhofs und der Toilettenanlagen oder die Nutzung der Flure als Ausstellungsflächen – Schürmann habe in den viereinhalb Jahren viel bewegt und initiiert. Hüttenschmidt: „Bei all dem hat er stets großen Wert auf Wertevermittlung und das Miteinander gelegt. Und war zudem in der Stadt bestens vernetzt, wozu auch die guten Kontakte zum Canisianum sowie zu den anderen Schulen gehörten.“ All das sei nur gemeinsam im Team möglich gewesen, machte Schürmann deutlich. „Und“, so fügte er hinzu, „die Arbeit wurde mir leicht gemacht, indem ich Gelegenheit hatte, eigene Akzente zu setzen.“

Ich bin sehr optimistisch, dass es keine lange Vakanz geben wird – schließlich sind wir eine attraktive Schule.

Elisabeth Hüttenschmidt

Bis die Stellvertreter-Stelle am Anton neu besetzt wird, werden die Aufgaben auf die erweiterte Schulleitung verteilt. „Ich bin sehr optimistisch, dass es keine lange Vakanz geben wird – schließlich sind wir eine attraktive Schule“, sagte Hüttenschmidt. Ihr bisheriger Stellvertreter hat bereits angekündigt, dass er noch mal vorbei schauen werde – um sein altes Büro aufzuräumen und für die eine oder andere Veranstaltung, die er nochmit initiiert hat. Getreu nach Trude Herr: Niemals geht man so ganz. . .

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