Fahrt der Deutsch-Polnischen Gesellschaft
Kattowitz und Warschau locken

Lüdinghausen -

Die Deutsch-Polnische Gesellschaft (DPG) schmiedet wieder Reisepläne. Ziele der 22. Fahrt ins Nachbarland Polen sind die Städte Kattowitz und Warschau. Dort erwartet die Teilnehmer ein prallvolles Programm.

Donnerstag, 26.09.2019, 18:00 Uhr
Steht auf dem Besichtigungsprogramm in Warschau: Schloss Wilanów, die Sommerresidenz der polnischen Könige.
Steht auf dem Besichtigungsprogramm in Warschau: Schloss Wilanów, die Sommerresidenz der polnischen Könige. Foto: imagoimages/begsteiger

Die Deutsch-Polnische Gesellschaft (DPG) veranstaltet vom 20. bis 26. April 2020 ihre 22. Fahrt in das Nachbarland. Die Leitung hat erneut Joanna Janowicz , die vielen Lüdinghausern bereits von früheren Reisen bekannt ist, heißt es in einer Pressemitteilung der DPG.

Die ehemalige Bergbaustadt Kattowitz, heute florierender Wirtschaftsstandort, ist für drei Tage erster Teil der Reise. Dort erwartet die Gruppe unter anderem eine Stadtrundfahrt, die Besichtigung einer historischen Arbeitersiedlung, der Besuch des Bergwerkmuseums in Zabrze/Hindenburg und der Besuch des siebenstöckigen „Neuen Schlesischen Museums“, in dem sich drei Stockwerke unterirdisch befinden. In nahegelegenen Orten werden das renovierte Schloss der Familie Hochberg zu Pless, der mit dem Beginn des Zweiten Weltkrieges in Zusammenhang stehende „Sender Gleiwitz“ und die „Tichauer Fürstliche Brauerei“ mit Besichtigung und Verkostung besucht.

Besuch in Warschau

Auf der Fahrt nach Warschau sieht die Gruppe Piekar, den nach Tschenstochau wichtigsten Marienwallfahrtsort Polens, sowie in Tarnowitz das auf der UNESCO-Weltkulturerbeliste stehende Silberbergwerk. In Warschau selbst steht zunächst Folgendes auf dem Programm: die originalgetreu wieder aufgebaute Altstadt, Königsschloss und Barbakane, der Lazienki-Park mit dem rekonstruierten Chopin-Denkmal und die Sommerresidenz der polnischen Könige, Schloss Wilanów. Am zweiten Tag bewegt sich die Reisegruppe auf jüdischen Spuren. Vorgesehen sind Relikte des Warschauer Ghettos, das durch Brandts Kniefall bekannte Ghetto-Ehrenmal, das 2013 eröffnete „Museum zur Geschichte der polnischen Juden“ und einer der größten jüdischen Friedhöfe in Europa. Highlight zum Abschied sei am Abend der Blick vom Kulturpalast auf die Metropole, heißt es in dem Pressetext.

Für Musikliebhaber gibt es gegen Aufpreis zwei zusätzliche Angebote: ein Konzert in der neuen Konzerthalle des „Nationalen Synphonieorchesters“ in Kattowitz und in Warschau ein Chopinkonzert im „Schusterpalais“.

Zum Thema

Die Unterbringung erfolgt in Vier-Sterne-Hotels mit Halbpension. Im Reisepreis von 920 Euro (bei 30 Teilnehmern) sind alle Nebenkosten enthalten. Der Einzelzimmerzuschlag beträgt 180 Euro. Hin- und Rückflug erfolgen jeweils nach und von Kattowitz, in Polen steht die ganze Zeit ein Reisebus zur Verfügung. Anmeldungen nimmt Joachim Witt (' 0 25 91/41 80) entgegen.

...
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6959477?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F163%2F
Anklage beantragt zehn und 25 Jahre Haft
Der Tatort an der Eper Straße in der Nacht zum 24. Mai 2017. Wegen des Attentats auf einen 48-Jährigen muss sich Maurits R. vor dem Gericht in Almelo verantworten. Er soll Schüsse auf den Mann abgefeuert und ihn dadurch schwer verletzt haben.
Nachrichten-Ticker