Planungsausschuss berät über neues Baugebiet
216 Grundstücke zu vergeben

Lüdinghausen -

Lüdinghausen soll wachsen. Mit der Anlegung eines neuen Baugebietes zwischen Stadtfeldstraße und Sendener Straße beschäftigt sich der Planungsausschuss am Dienstag. Auf einer Fläche von 16,8 Hektar sollen 216 Grundstücke ausgewiesen werden.

Freitag, 27.09.2019, 09:00 Uhr
Auf einer Fläche von insgesamt 16,8 Hektar parallel zur Stadtfeldstraße soll in Lüdinghausen ein neues Wohngebiet entstehen.
Auf einer Fläche von insgesamt 16,8 Hektar parallel zur Stadtfeldstraße soll in Lüdinghausen ein neues Wohngebiet entstehen. Foto: Peter Werth

Dass Lüdinghausen ein durchaus begehrtes Pflaster – vor allem auch für Familien – ist, das ist hinlänglich bekannt. Grundstücke und bereits fertige Immobilien sind rar, die Nachfrage dafür umso größer. Abhilfe soll ein neues Baugebiet schaffen, das die Stadt östlich der Ostenstever zwischen Sendener und Stadtfeldstraße ausweisen will. Über den neuen Bebauungsplan „Aabach“ wird der Ausschuss für Klimaschutz, Energie, Planung und Stadtentwicklung in seiner Sitzung am Dienstag (2. Oktober) um 17 Uhr beraten.

Zwischen Stadtfeldstraße und Sendener Straße

Auf einer bislang landwirtschaftlich genutzten Fläche von 16,8 Hektar sollen 216 Grundstücke für Einfamilien-, Doppel-, Reihen- und Mehrfamilienhäuser entstehen. 1,4 Hektar der Fläche befinden sich bereits in städtischem Eigentum. Insgesamt jedoch sind elf Eigentümer an dem Areal beteiligt. Daher sei vor der Realisierung der Bauleitplanung ein Umlegungsverfahren nötig, heißt es in der Verwaltungsvorlage.

Die Anbindung des Baugebietes an die Innenstadt erfolgt über die Stadtfeldstraße. Entlastung soll zudem die Querverbindung zwischen Stadtfeldstraße und Sendener Straße bringen. Diese Trassenführung wurde der Politik bereits in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses vorgestellt (WN berichteten). Mitten durch das neue Baugebiet verläuft der namengebende Aabach. Dessen Lauf soll aus Gründen des Hochwasserschutzes zur Stever hin aufgeweitet werden. Die denkmalgeschützte ehemalige Mühle wird von einem Grüngürtel umgeben. Sie stelle ein identitätsstiftendes Bauwerk dar.

Fünf unterschiedliche Wohnquartiere

Insgesamt soll das Gebiet in fünf unterschiedliche Wohnquartiere gegliedert werden. Im Bereich zur Stever hin sind nur eingeschossige Bungalowhäuser vorgesehen. In den weiteren Arealen sind jeweils zwei- bis dreigeschossige Häuser geplant. Durch den Zuzug sei zunehmender Bedarf an Kita-Plätzen zu erwarten, so die Verwaltung. Aus diesem Grund ist in dem Viertel eine Fläche für einen neuen Kindergarten mit bis zu sechs Gruppen berücksichtigt. In Richtung Bundesstraße wird ein Park- und Ride-Platz angelegt.

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