Sportzentrum
Neuer Kunstrasen und Fitnessgeräte

Lüdinghausen -

Im Sportzentrum am Westfalenring könnten bald ein neuer Kunstrasenplatz sowie eine „Fitness-Location“ samt Calesthenic-Station entstehen. Der Schul- und der Bauausschuss haben in ihrer gemeinsamen Sitzung am Donnerstagabend beschlossen, einen entsprechenden Förderantrag für den Bund-Länder-Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ auf den Weg zu bringen.

Samstag, 28.09.2019, 13:00 Uhr
Einen Kunstrasenplatz gibt es im Sportzentrum am Westfalenring bereits. 
Einen Kunstrasenplatz gibt es im Sportzentrum am Westfalenring bereits.  Foto: Christian Besse

Die Steverstadt bewirbt sich um Städtebaufördermittel aus dem Bund-Länder-Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“. Sollte sie den Zuschlag bekommen, fließt das Geld in das Sportzentrum am Westfalenring. „Das hat jetzt schon einen großen Treffpunktcharakter“, machte der Beigeordnete Matthias Kortendieck in der gemeinsamen Sitzung des Schul- und des Bauausschusses am Donnerstagabend deutlich.

Es ist geplant, den ehemaligen Tennen- und jetzigen Rasenplatz zu einem Kunstrasenplatz umzugestalten sowie eine sogenannte Fitness-Location samt Cales­thenic-Station anzulegen. Kostenpunkt: rund 685 000 Euro Bau- sowie circa 120 000 Euro Nebenkosten. Bei einer Förderquote von 90 Prozent bliebe für die Stadt ein Eigenanteil von zehn Prozent.

Der Kunstrasenplatz würde mit Sand verfüllt, bekäme eine Beregnungsanlage und einen Ballfangzaun.

Landschaftsarchitekt Stephan Bracht

„Der Kunstrasenplatz würde mit Sand verfüllt, bekäme eine Beregnungsanlage und einen Ballfangzaun“, berichtete Landschaftsarchitekt Stephan Bracht, dessen Büro SAL (Münster) für die Planung zuständig ist. Die „Fitness-Location“ gegenüber des Kunstrasenplatzes bezeichnete er als gute Ergänzung zum bereits bestehenden Trimm-Dich-Pfad im Kranichholz.

Die Calesthenic-Station als Teil der „Fitness-Location“ geht auf einen Antrag der Grünen zurück. „Calesthenic ist eine aktuelle Sportart aus den USA, ein Eigengewichtstraining für alle Altersgruppen“, erläuterte Dennis Sonne den Antrag seiner Fraktion.

Bei einer Gegenstimme sprachen sich die Ausschüsse für eine Bewerbung um die Förderung aus. Jürgen Berau (UWG) votierte dagegen, weil er es als „No-Go“ bezeichnete, einen neuen Kunstrasenplatz anzulegen – „wo wir doch überall versuchen, Kunststoff zu vermeiden“. Auf Antrag der Grünen wird nun der Rat entscheiden, ob Ausgleichspflanzungen für den Kunstrasen geprüft werden sollen.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6962271?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F163%2F
Ende der Schlupfloch-Zeit für fünffache Gelbsünder in Sicht
Das Provozieren einer fünften Gelben Karte sollte möglichst bald aufhören.
Nachrichten-Ticker