Pastoralreferent Michael Kertelge feiert Dienstjubiläum
Ein Motor und Kümmerer

Lüdinghausen -

Seit 25 Jahren ist Michael Kertelge Pastoralreferent. Das Dienstjubiläum feierte er am Sonntag mit Kollegen, Freunden und Weggefährten im Pfarrheim St. Felizitas. Dabei wurde dem glühenden Schalke-Fan viel Wertschätzung zuteil – und manches königsblaue Präsent.

Montag, 30.09.2019, 05:00 Uhr
Freute sich über viele Zeichen der Wertschätzung: Pastoralreferent Michael Kertelge.
Freute sich über viele Zeichen der Wertschätzung: Pastoralreferent Michael Kertelge. Foto: Justus Zentek

Einen Meilenstein in seinem Berufsleben feierte Pastoralreferent Michael Kertelge am Sonntag im Pfarrheim St. Felizitas: Seit 25 Jahren agiert Kertelge als Pastoralreferent in der katholischen Kirche , drei davon verbrachte er anlässlich seiner Berufseinführung im niedersächsischen Lohne. Seit 1997 ist er in dieser Funktion, die besonders auf seelsorgerische Arbeit fokussiert ist, in der Lüdinghauser Kirchengemeinde aktiv.

Begrüßt wurden Kertelge und die zahlreichen Gäste nach einer Messe in der benachbarten Felizitaskirche von Pfarrer Benedikt Elshoff. Er hob zunächst den engen Austausch zwischen ihm und Kertelge hervor und erläuterte die vielfältigen Aufgaben des Jubilars. So wirkte Kertelge neben weiteren Tätigkeiten unter anderem als Ansprechpartner der Landjugend, für das Ferienlager, die Sternsinger und die Archivgruppe. Elshoff hob zudem das eigenständige Arbeiten Kertelges hervor: „Er bildet sich immer weiter, um andere führen zu können, und macht Dinge, die nicht unbedingt auf dem Dienstplan stehen.“

Pastoralreferent feiert Dienstjubiläum

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  • Mit vielen Gästen feierte Michael Kertelge sein 25-jähriges Dienstjubiläum als Pastoralreferent. Seit 1997 ist er in Lüdinghausen aktiv.

    Foto: Justus Zentek
  • Mit vielen Gästen feierte Michael Kertelge sein 25-jähriges Dienstjubiläum als Pastoralreferent. Seit 1997 ist er in Lüdinghausen aktiv.

    Foto: Justus Zentek
  • Mit vielen Gästen feierte Michael Kertelge sein 25-jähriges Dienstjubiläum als Pastoralreferent. Seit 1997 ist er in Lüdinghausen aktiv. Im Folgenden weitere Impressionen.

    Foto: Justus Zentek
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  • Foto: Justus Zentek
  • Foto: Justus Zentek

Auch Sibylle Meier von der Caritasgruppe dankte Kertelge für seine tatkräftige Hilfe und bezeichnete ihn als den „Motor der Gruppe“, bei dem alle Fäden zusammenlaufen würden. Im Namen der Stadt ergriff die stellvertretende Bürgermeisterin Josephine Kleyboldt das Wort. Sie lobte das vielseitige, tolerante Engagement des Pastoralreferenten und verwies auf seine Arbeit für sozial Benachteiligte. „Du bist immer bereit zu helfen, wo gerade Hilfe benötigt wird“, betonte Kleyboldt.

Im Anschluss an die vielen wertschätzenden Worte ließ Kertelge seinen Lebensweg Revue passieren. Auf seine ersten drei Jahre in Lohne blicke er gerne zurück, und auch die 22 Jahre in Lüdinghausen seien voller positiver Erinnerungen. Dass die Jahre nicht immer leicht, sondern oft mühsam waren, ließ er dabei nicht außer Acht und bedankte sich bei seiner Familie für den Rückhalt und die Unterstützung in solchen Zeiten.

Ich setze mich für die ein, die am Rande sind.

Michael Kertelge

„Ich setze mich für die ein, die am Rande sind“, betonte Kertelge und nannte als ein Beispiel die Historie des jüdischen Friedhofs, den er um eine Erinnerungstafel bereichern wolle. Nach 25 Jahren sieht er sich nun als Stütze für ehrenamtlich Tätige, die nach seinen Worten eine außerordentlich wichtige Rolle einnähmen und verlässliche Unterstützung benötigten. Gemeinsam mit allen Anwesenden stieß er anschließend auf das Vierteljahrhundert als Pastoralreferent an.

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