Christengemeinde „Gottes Wort“ eröffnet ihr Gemeindezentrum
Altes gelassen, Neues geschaffen

Lüdinghausen -

Monatelang haben sie selbst Hand angelegt und den Umbau gestemmt, am Sonntag durften die Mitglieder der freien Christengemeinde „Gottes Wort“ feiern: Ihr neues Gemeindezentrum wurde eröffnet. Viele Gäste sahen sich die umgestaltete frühere St.-Ludger-Kirche an – und entdeckten dabei auch Vertrautes.

Montag, 30.09.2019, 08:00 Uhr
Mit vielen Gästen feierte die freie Christengemeinde „Gottes Wort“ am Sonntag die Eröffnung ihres neuen Gemeindezentrums, der früheren St.-Ludger-Kirche.
Mit vielen Gästen feierte die freie Christengemeinde „Gottes Wort“ am Sonntag die Eröffnung ihres neuen Gemeindezentrums, der früheren St.-Ludger-Kirche. Foto: Arno Wolf Fischer

Nach ungezählten Arbeitsstunden und jeder Menge Einsatz war es am Sonntag soweit: Die freie Christengemeinde „Gottes Wort“ feierte zusammen mit vielen Gästen die Einweihung ihres neuen Gemeindezentrums. Eine Menge hat sich verändert in der ehemaligen St.-Ludger-Kirche, und so nutzten die Besucher zunächst die Gelegenheit, um die neuen Räumlichkeiten zu besichtigen.

„Wir wollten Farben, Freude und Leben hereinbringen“, erläuterte Ivan Stukert , Vorsitzender des Dachverbandes der freien Christengemeinde „Gottes Wort“, die Idee hinter dem Umbau. „Sie haben Altes gelassen und doch Neues geschaffen“, fasste Bürgermeister Richard Borgmann seinen Eindruck zusammen und hob in einem Grußwort die „stete Kooperationsbereitschaft“ der Gemeinde hervor.

Freie Christengemeinde eröffnet Gemeindezentrum

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  • Nach monatelangem Umbau eröffnete die freie Christengemeinde "Gottes Wort" am Sonntag ihr neues Gemeindezentrum.

    Foto: Arno Wolf Fischer
  • Nach monatelangem Umbau eröffnete die freie Christengemeinde "Gottes Wort" am Sonntag ihr neues Gemeindezentrum.

    Foto: Arno Wolf Fischer
  • Nach monatelangem Umbau eröffnete die freie Christengemeinde "Gottes Wort" am Sonntag ihr neues Gemeindezentrum. Im Folgenden weitere Impressionen der Feier mit vielen Gästen.

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Für Borgmann ist daher klar: „Sie gehören zu Lüdinghausen und machen unsere Stadt mit ihrem Wirken noch lebenswerter.“ Symbolisch untermauert wurde diese Verbundenheit durch die Fahne der Stadt Lüdinghausen, die der Bürgermeister den Pastören Ivan und Andrej Stukert überreichte.

Als Vertreterin der katholischen Pfarrgemeinde hob Pastoralreferentin Alice Zaun die Idee der „Begegnungskirche“ hervor, die in St. Ludger initiiert und nun in der neuen Gemeinde weitergetragen werde. „Nachbarschaft“ lautete das Thema der Rede von Ingo Emmelmann, der als Vertreter der neben dem Gemeindezen­trum ansässigen Caritas seine Glückwünsche überbrachte. Durch den Umgang mit den Gemeindemitgliedern habe er immer wieder gute Nachbarschaft erfahren. Musikalisch untermalt wurde die Einweihungsfeier von jungen Sängerinnen und Sängern aus der Gemeinde, die mit viel Applaus belohnt wurden.

Die Glocken läuten noch, und es ist eine Gemeinde hier.

Richard Wagner

„Vor uns liegen noch ein weiter Weg und eine große Aufgabe“, betonte schließlich Ivan Stukert. Und mit einem Blick in die Runde fügte er hinzu: „Wir sind Teil einer großen Bewegung.“ So kamen die Teilnehmer der Eröffnungsfeier am Sonntag nicht nur aus der Lüdinghauser Gemeinde. Auch aus Bochum, Wuppertal, Lünen und Unna waren Besucher angereist, um gemeinsam die Einweihung zu begehen.

Zudem begrüßten die Lüdinghauser Johannes Justus im neuen Gemeindezen­trum. Der Präses des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden zelebrierte den geistlichen Teil der Feierlichkeiten am Nachmittag. Vorher blieb beim gemeinsamen Mittagessen noch Zeit zum Austausch.

Unter den Besuchern befand sich auch Richard Wagner, der bereits bei den Aufbauarbeiten nach dem Einsturz der Kirche im Jahr 1956 mitgewirkt hatte. „Mir gefällt es. Es ist sehr schön geworden“, lobte er das Ergebnis der Bauarbeiten. Vor allem freut ihn aber eines: „Die Glocken läuten noch, und es ist eine Gemeinde hier.“

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