Kunstprojekt am Jugendzentrum Exil
Spielen mit dem Rieseneinhorn

Lüdinghausen -

Im Rahmen eines Kunstprojekts gestalteten Kinder und Jugendliche des Jugendzentrums Exil einen Außenspielbereich. Angeleitet wurden sie dabei von der Sendenerin Anke Kahner.

Montag, 30.09.2019, 19:00 Uhr
Ein Kunstprojekt unter Leitung der Sendenerin Anke Kahner wurde jetzt am Jugendzentrum Exil umgesetzt. Ein fantasievoller Außenspielbereich für die jüngsten Besucher wurde von Kindern und Jugendlichen umgesetzt.
Ein Kunstprojekt unter Leitung der Sendenerin Anke Kahner wurde jetzt am Jugendzentrum Exil umgesetzt. Ein fantasievoller Außenspielbereich für die jüngsten Besucher wurde von Kindern und Jugendlichen umgesetzt. Foto: Inga Kasparek

„Viele Köche verderben den Brei“ – so lautet ein überliefertes Sprichwort. Dass das nicht in jedem Fall zutreffend ist, davon konnten sich die Gäste des Jugendzentrums Exils jetzt bei der offiziellen Übergabe eines neuen Projektes überzeugen. Es gab – um im Bild zu bleiben – viele Köche: Da war die Ideengeberin Anke Kahner , eine freischaffende Künstlerin aus Senden. Sie bietet den Kindern und Jugendlichen jeweils alle 14 Tage freitags die Möglichkeit, ihre kreative Seite zu entdecken und auszuleben.

Schnell war für sie klar, dass im Außenbereich des Jugendzentrums eine Verschönerung, die gleichzeitig auch noch einen Sinn erfüllt, her sollte. Sie musste nicht lange Überzeugungsarbeit leisten, auch Claudia Kampmeyer, Leiterin der Einrichtung, war von dieser Idee begeistert. In Andreas Geiping von der Sparkasse Westmünsterland fanden sie den richtigen Ansprechpartner zur Finanzierung des Projektes, in Matthias Kortendieck, Beigeordneter der Stadt Lüdinghausen, den kompetenten Planer, als es um die nötigen Zulieferungen wie beispielsweise Sand und Kies ging.

Kinder und Jugendliche beteiligen sich

Und dann waren da noch die Kinder und Jugendlichen, die nach ihren Wünschen zur optischen Gestaltung gefragt wurden und sich mit großem Eifer auch bei der Umsetzung einbrachten. Gut zehn Tage der Sommerferien nahm das Projekt in Anspruch. Viel Schweiß und Arbeit waren damit verbunden, aber dann stand es, auch nicht zuletzt durch das große Engagement von Niklas Klaas, der sich, obgleich gerade mal 13 Jahre alt, an allen Ecken und Enden mit einbrachte.

Ja, und dann war es soweit: Eine lange Betonschlange umrahmt nun den neu geschaffenen Spielbereich für die jüngsten Besucher des Exils, ergänzt um einen kleinen Sand- und einen Matschbereich. Alles wird dominiert von einem liegenden Rieseneinhorn, auf dem es sich prima herumtoben lässt. Alle Beteiligten waren sich einig: Dieses Projekt wertet die Anlage nachhaltig auf und macht nicht nur den Kleinen viel Freude.

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