Neues Baugebiet in Seppenrade
22 Grundstücke sind zu haben

Seppenrade -

Bewerber für Bauplätze in Seppenrade stehen Schlange. Deshalb will die Stadt ein neues Baugebiet mit 22 Grundstücken ausweisen. Auch ein Kindergarten ist in dem Areal vorgesehen. Im Planungsausschuss gab es dafür am Dienstagabend grünes Licht.

Donnerstag, 03.10.2019, 18:00 Uhr
Die Nachfrage nach Bauplätzen ist ungebrochen. 
Die Nachfrage nach Bauplätzen ist ungebrochen.  Foto: Klaus Meyer

Baugrundstücke in Seppenrade sind gefragt. Das Baugebiet „Kastanienallee-Nordwest“ ist komplett vermarktet und die Liste an Interessenten für das Gebiet „Leversumer Straße-Südwest“ lang. Für Letzteres soll die Vermarktung im Frühjahr nächsten Jahres beginnen. „Vor dem Hintergrund wollen wir den Bereich dort weiterentwickeln“, erläuterte Stadtplanerin Janine Schmidt am Dienstagabend im Planungsausschuss. Das soll in Form des neuen Baugebietes „Leversumer Straße-Nord“ geschehen.

Zwischen der Bundesstraße  58 im Norden, der Dülmener Straße im Osten und der Leversumer Straße im Südwesten sind 22 Bauplätze geplant. Möglich sind Bungalows und Einfamilienhäuser ebenso wie mehrgeschossige Gebäude. Außerdem plant die Verwaltung in dem Bereich einen Kindergarten mit maximal sechs Gruppen. Zur Bundesstraße wird das neue Wohngebiet durch einen Lärmschutzwall abgeschirmt. Als Zeitschiene nannte Schmidt Anfang 2021 als Start für die Vermarktung. Bei drei Gegenstimmen sprach sich der Ausschuss für die Aufstellung des entsprechenden Bebauungsplans sowie die Änderung des Flächennutzungsplans aus. Die Grünen konnten sich mit ihrem Vorschlag, das Areal im Bebauungsplan als Klimaschutzsiedlung auszuweisen, nicht durchsetzen.

Außerdem sprach sich der Ausschuss einstimmig für die Änderung des Bebauungsplans „Kastanienallee-Nordwest“ aus. In dem Bereich wird derzeit eine neue Kita gebaut. Im Zuge der jüngsten Kindergartenbedarfsplanung ist deutlich geworden, dass die ursprünglich vorgesehenen vier Gruppen nicht reichen. Daher wird die Einrichtung nun auf sechs Gruppen vergrößert. Um dabei flexibler zu sein und das Grundstück besser ausnutzen zu können, ist die Änderung des Bebauungsplanes erforderlich.

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