Zwölf japanische Lehramtsstudentinnen zu Gast am Berufskolleg
Großes Interesse und Applaus

Lüdinghausen -

Besuch aus japan hatte jetzt das Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg. zwölf Lehramtsstudentinnen und ihr Dozent informierten sich über berufliche Bildung und insbesondere sozialpädagogische Bildungsgänge in Deutschland.

Samstag, 05.10.2019, 18:00 Uhr
Im Rahmen ihres Besuchs in Münster besuchten 13 japanische Gäste von der Universität Hyogo ein Meeting am Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg, um sich vor allem über sozialpädagogische Bildungsgänge zu informieren.
Im Rahmen ihres Besuchs in Münster besuchten 13 japanische Gäste von der Universität Hyogo ein Meeting am Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg, um sich vor allem über sozialpädagogische Bildungsgänge zu informieren. Foto: Berufskolleg

Zwölf japanische Lehramtsstudentinnen und ihr Hochschullehrer von der Universität Hyogo im japanischen Kato-City waren jetzt am Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg zu Gast, um sich über berufliche Bildung und insbesondere sozialpädagogische Bildungsgänge in Deutschland zu informieren. Initiiert und begleitet wurde dieser Besuch laut einer Mitteilung des Berufskollegs von Kolleginnen des Zentrums für Lehrerbildung der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und dessen Geschäftsführer Dr. Martin Jungwirth. Für eine Woche weilten die japanischen Gäste in Münster und besuchten in dieser Zeit verschiedene Schulen und Kindergärten in der Region.

Bewunderung für die Holz- und Kfz-Werkstätten

Mit großem Interesse nahmen die japanischen Studentinnen und ihr Dozent die vielfältigen beruflichen Ausbildungsmöglichkeiten am Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg zur Kenntnis. Besondere Bewunderung äußerten sie für die Holz- und Kfz-Werkstätten, die neuen Küchen und das europäische Jugendgästehaus.

Eine englischsprachige Präsentation der sozialpädagogischen Bildungsgänge (Antje Zies und Kerstin Wilksch vom EU-Team der Schule) stand im Zentrum des Meetings: Das System der deutschen Ausbildung zum Erzieher sorgte bei den Studentinnen für Verwunderung. Schwierig zu verstehen war für die japanischen Gäste der im Deutschen gängige Unterschied zwischen „Lehrer“, „Sozialpädagoge“ und „Erzieher“.

Feine Differenzierung in Japan unbekannt

Die feine Differenzierung, die das deutsche Bildungssystem in diesem Bereich vornimmt, ist in Japan unbekannt. Wenn man dort nach einem Studium Lehrer wird, ist man für mehrere Altersstufen, auch für die frühkindliche Bildung, ausgebildet. Mit vielen Beispielen und Erfahrungsberichten aus ihrem Praktikum konnten die angehenden Erzieherinnen Lilli Roßbach (BGS 81) und Isabel Träger (FS82) anschaulich darstellen, was den Beruf der Erzieherin ausmacht. Dafür erhielten sie von den japanischen Gästen viel Applaus.

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