Indische Gäste in Burg und Backstube
Rosinenstuten schmeckt allen

Lüdinghausen -

Gäste aus Indien, die an der Missio-Konferenz in Münster teilnehmen, besuchten jetzt die Burg Vischering. in der Backstube von Jörg Terjung ließen sie sich den Rosinenstuten schmecken.

Montag, 07.10.2019, 06:00 Uhr
Pfarrer Benedikt Elshoff (v.r.), Pastoralreferent Michael Kertelge begleiteten die Gäste aus Indien zur Burg Vischering, die ihnen Markus Kleymann aus der Kulturabteilung des Kreises vorstellte.
Pfarrer Benedikt Elshoff (v.r.), Pastoralreferent Michael Kertelge begleiteten die Gäste aus Indien zur Burg Vischering, die ihnen Markus Kleymann aus der Kulturabteilung des Kreises vorstellte. Foto: Pressestelle Bistum

Gäste der indischen Missio-Delegation und ihre Gastgeber machten jetzt Station in Lüdinghausen und besuchten dabei die Burg Lüdinghausen mit der Backstube von Bäckermeister Jörg Terjung. Dort hatte dieser den Ofen schon ordentlich angeheizt. „18 Scheite Buchenholz brauche ich, um den Ofen auf 500 Grad zu bekommen“, wird er in der Pressemitteilung des Bistums zitiert. Danach kühle der Ofen wieder etwas runter, was verhältnismäßig schnell gehe.

Ein „Vaterunser“ in der Backstube

Wann es Zeit ist, die Brote in den Ofen zu schieben, misst Terjung heute mit einem Laserpointer. „Früher hat man dazu die Hand in den Ofen gelegt und ein – möglicherweise schnelles – Vaterunser gebetet“, so der Lüdinghauser Bäckermeister. Wenn das „Vaterunser“ bis zum Ende gesprochen werden konnte, sei die Temperatur gerade richtig gewesen, um das Brot einzuschieben. Der indische Pfarrer Jose Chirackal versuchte es einmal und schob die Brote in den warmen Ofen. Die Umstehenden ließen sich derweil eine Kostprobe der ersten Spekulatius schmecken. „45 Minuten, dann sind die Brote fertig“, vermeldete Terjung.

Damit die Wartezeit nicht allzu lang wurde, besichtigten die Gäste die mittelalterliche Burg im Rahmen einer kleinen Führung. Markus Kleymann, Mitarbeiter der Kulturabteilung des Kreises Coesfeld, führte die Gruppe durch die Räume. Die Fehde von Lambert von Oer und vor allem das eiserne Halsband beeindruckte vor allem die männlichen Gäste sichtbar. Nach der Führung ging es dann wieder zurück in das kleine Backhaus. Dort duftete es bereits nach westfälischem Rosinenstuten, heißt es abschließend.

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