Übung: Feuerwehr setzt technische Rettungsmittel ein
Schwelbrand wird zum Großeinsatz

Lüdinghausen -

Immer öfter sind es nicht Brände, sondern technische Hilfseinsätze, zu denen die Freiwillige Feuerwehr gerufen wird. Daher war es eine willkommene Gelegenheit für den Löschzug Lüdinghausen, auf dem Gelände der BS&P Verkehrsfachschule Westfalen den Einsatz von verschiedenen Rettungsmitteln zu üben.

Mittwoch, 09.10.2019, 10:00 Uhr aktualisiert: 10.10.2019, 14:14 Uhr
Die Feuerwehr wird mittlerweile wesentlich häufiger zu technischen Hilfseinsätzen als zu Bränden gerufen. Daher war die Übung auf dem Gelände der BS&P Verkehrsfachschule Westfalen am Montagabend eine willkommene Gelegenheit, um die Bergung von verletzten und eingeklemmten Personen mit verschiedenen Rettungsmitteln zu trainieren.
Die Feuerwehr wird mittlerweile wesentlich häufiger zu technischen Hilfseinsätzen als zu Bränden gerufen. Daher war die Übung auf dem Gelände der BS&P Verkehrsfachschule Westfalen am Montagabend eine willkommene Gelegenheit, um die Bergung von verletzten und eingeklemmten Personen mit verschiedenen Rettungsmitteln zu trainieren. Foto: Michael Beer

Wie aus einer Alarmierung aufgrund eines Schwelbrands plötzlich ein Großeinsatz mit Menschenrettung bei einem Unfall mit einem Lkw werden kann, das erlebte der Löschzug Lüdinghausen der Freiwilligen Feuerwehr bei einer Übung auf dem Gelände der BS&P Verkehrsfachschule Westfalen. Rund 50 Feuerwehrleute waren an der Schulze-Delitzsch-Straße am Montagabend im Einsatz.

50 Feuerwehrleute aktiv

Die von Sven Rasch und Christian Schöler ausgearbeitete Übung sah vor, dass Kinder in der großen Busgarage eine Mülltonne mit Öllappen in Brand gesteckt hatten. In der verrauchten Garage suchten drei Kinder Schutz in dem großen Bus. Bei einem Kon­trollgang um das große Schulungs- und Garagengebäude entdeckte ein Feuerwehrmann, dass es auf dem großen Betriebsgelände zu einem Abbiegeunfall mit einem Lkw gekommen war. Eine Person lag unter dem Anhänger, der Fahrer nach einem Schock regungslos in seinem Führerhaus.

Sofort wurden weitere Kameraden mit technischem Gerät angefordert. Jetzt war technisches Know-how gefragt, denn gleich an drei Fronten waren die Einsatzkräfte gefordert.

Kinder aus Bus gerettet

Während eine Gruppe unter Atemschutz die Kinder aus dem Bus rettete, kümmerten sich zwei weitere Gruppen um die Bergung der Person unter der Achse des Anhängers – in diesem Fall ein Dummy – und des Fahrers aus dem Führerhaus. Mit dem Hebekissen, das bis zu sieben Tonnen schafft, wurden der Anhänger angehoben und die Person befreit.

Übung der Feuerwehr Lüdinghausen

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  • Foto: Michael Beer
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Um den Fahrer in seinem hoch gelegenen Führerhaus besser versorgen zu können, musste zunächst eine Bühne aufgebaut werden. Die Versorgung und Bergung aus dem beengten Führerhaus verlangte viel Fingerspitzengefühl bei den Rettungskräften, bis auch diese Person in Sicherheit war.

Einsatzleiter Torsten Voß bedankte sich bei der Manöverkritik bei Dirk Brunsmann, Geschäftsführer der Verkehrsschule, dass die Feuerwehr auf dem Gelände den Ernstfall üben durfte. Schöler und Rasch ließen die Aktion noch einmal Revue passieren. Sie sprachen von „einer runden Übung“ und bescheinigten allen Kameraden, „einen super Job“ gemacht zu haben.

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