Volksbank baut im Bereich Wilhelmstraße/Ostwall
Investition von acht Millionen Euro

Lüdinghausen -

Rund acht Millionen Euro will die Volksbank Südmünsterland-Mitte in einen Neubau auf der Fläche Wilhelmstraße 10/Ostwall12 investieren. Die Pläne stellte am Dienstagabend im Bauausschuss Architektin Nane Bohr vor. Die Politiker begrüßten das Vorhaben.

Donnerstag, 10.10.2019, 08:00 Uhr
Rund acht Millionen Euro will die Volksbank in ein Wohn- und Geschäftshaus im Bereich Wilhelmstraße/Ostwall investieren. Dafür wird das Bestandsgebäude (kl. Foto) auf der 1250 Quadratmeter großen Fläche abgebrochen. Die Pläne stellte am Dienstagabend Architektin Nane Bohr im Bauausschuss vor.                 
Rund acht Millionen Euro will die Volksbank in ein Wohn- und Geschäftshaus im Bereich Wilhelmstraße/Ostwall investieren. Dafür wird das Bestandsgebäude (kl. Foto) auf der 1250 Quadratmeter großen Fläche abgebrochen. Die Pläne stellte am Dienstagabend Architektin Nane Bohr im Bauausschuss vor.                  Foto: Architekturbüro Bohr/wer

Hatte es in der Bauausschusssitzung am 23. Mai noch diverse Vorbehalte vonseiten der Kommunalpolitiker gegeben, wurden in der Sitzung am Dienstagabend die Pläne für einen Neubau auf dem Areal Wilhelmstraße 10/Ostwall 12 ausdrücklich begrüßt. Architektin Nane Bohr stellte den Ausschussmitgliedern die modifizierte Planung für das der Volksbank gehörende Areal vor.

Die Volksbank Südmünsterland-Mitte will auf der etwa 1250 Quadratmeter großen Fläche ein Wohn- und Geschäftshaus errichten. Entstehen sollen, so führte Bohr aus, vier dreigeschossige, miteinander verbundene Baukörper. Während im Erdgeschoss eine Fläche von rund 1100 Quadratmetern für eine Nutzung als Ladenlokal zur Verfügung stehen, sollen sich im ersten Obergeschoss mit einer Fläche von 800 Qua­dratmetern Büros oder Praxen ansiedeln. Im Dachgeschoss sind auf einer Fläche von etwa 600 Quadratmetern etwa acht Wohnungen geplant.

Es ist positiv, dass die Volksbank in der Innenstadt investiert.

Anton Holz

Zwei Kuben verbinden die Baukörper zur Wilhelmstraße und zum rückwärtigen Volksbank-Parkplatz hin. Über sie werden die Räumlichkeiten in den beiden Obergeschossen erschlossen – über zwei Treppenhäuser sowie über je einen Aufzug. Die Baukörper gliedern sich ab dem ersten Obergeschoss im Inneren um einen Lichthof. Die Gestaltung des Gesamtobjekts bezeichnete Bohr im Ausschuss als „eine reduzierte moderne Formensprache“.

Bei den Politikern stieß die Präsentation auf ein zustimmendes Echo. „Es ist positiv, dass die Volksbank in der Innenstadt investiert“, erklärte Anton Holz. Jetzt müsse es schnell an die Umsetzung gehen, mahnte der Christdemokrat an. Dazu erklärte die Architektin, dass der Bauantrag noch in diesem Jahr gestellt werden solle.

Für die Volksbank ist das Bauvorhaben auch ein „Bekenntnis zum Standort Lüdinghausen.

Marcus W. Leiendecker

Auch für Niko Gernitz (SPD) ist „die neue Planung gelungen“. Nichtsdestotrotz wies er erneut darauf hin, dass das Thema im Planungsausschuss hätte behandelt werden sollen. Für die UWG begrüßte Markus Kehl das Bauvorhaben. Zugleich stellte er die Frage nach dem benötigten Parkraum. Der, so Bohr, sei auf dem unmittelbar benachbarten Parkplatz, der im Eigentum der Volksbank sei, ausreichend vorhanden. Eckart Grundmann (Grüne) äußerte seine Sorge um die Bäume in diesem Bereich. Es sei schade, dass dort gefällt werde, nur um anschließend neue Bäume zu pflanzen.

„Für die Volksbank ist das Bauvorhaben auch ein „Bekenntnis zum Standort Lüdinghausen“, erklärte Vorstandssprecher Marcus W. Leiendecker gegenüber den Westfälischen Nachrichten. Rund acht Millionen Euro werde das Geldinstitut in das Projekt investieren, das komplett im Eigentum der Bank verbleiben werde.

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