Brandschutzbedarfsplan passiert den Rat
Feuerwehr ist gut aufgestellt

Lüdinghausen -

Der Rat hat die Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplans einstimmig beschlossen. Bei der Vorstellung des Konzeptes für die nächsten fünf Jahre in der September-Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses hatte es hinsichtlich fehlender Gefährdungsbeurteilungen noch Kritik gegeben.

Sonntag, 13.10.2019, 20:00 Uhr
Die Kommunal Agentur NRW sieht die Lüdinghauser Feuerwehr gut gerüstet für ihre Aufgaben.
Die Kommunal Agentur NRW sieht die Lüdinghauser Feuerwehr gut gerüstet für ihre Aufgaben. Foto: chrb

Einstimmig hat der Rat in seiner jüngsten Sitzung die Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplans beschlossen. Die von der Kommunal Agentur NRW erarbeitete Fortschreibung, die alle fünf Jahre erfolgen muss, bescheinigt der Freiwilligen Feuerwehr , für aktuelle und künftige Aufgaben gut aufgestellt zu sein.

Eine Vertreterin der Agentur hatte die Analyse bereits im Haupt- und Finanzausschuss im September vorgestellt. Zwei Kritikpunkte stellte sie damals heraus: die Ausfahrt an der Lüdinghauser auf die Bundesstraße, die nach ihren Worten nicht ungefährlich sei, sowie fehlende Gefährdungsbeurteilungen für die beiden Feuerwehrgerätehäuser.

Gefährdungsbeurteilung

An dem Punkte hakte Jürgen Berau (UWG) in der Ratssitzung – wie auch zuvor schon im Ausschuss – nach. „Wenn die Stadt ihren Kontrollpflichten nicht nachkommt, kann ich dem Brandschutzbedarfsplan nicht zustimmen“, betonte er. Daraufhin berichtete der Beigeordnete Matthias Kortendieck, dass die Verwaltung noch einmal sämtliche Akten durchgegangen sei. Demnach habe es im Mai 2008 Gefährdungsbeurteilungen für die öffentlichen Gebäude gegeben. Im Abstand von jeweils drei Jahren seien die Kontrollen auch zweimal wiederholt worden. „2020 wollen wir nun die nächste Gefährdungsbeurteilung durchführen“, machte Kortendieck deutlich.

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