Polizei
So ganz neu ist der Neue nicht

Lüdinghausen -

Klaus Hensmann hat zum 1. Oktober die Leitung der Polizeiwache Lüdinghausen übernommen. Ganz neu waren Einsatzort und Team für ihn bei Dienstantritt nicht, denn der gebürtige Coesfelder war bereits als Vertretung für seinen Vorgänger mehrfach in der Steverstadt im Einsatz.

Dienstag, 15.10.2019, 08:00 Uhr aktualisiert: 15.10.2019, 11:56 Uhr
Hat als Vertretung für seinen Vorgänger Reinhard Frieling die Wache und das Team bereits vor seinem offiziellen Amtsantritt kennengelernt: Klaus Hensmann aus Appelhülsen.
Hat als Vertretung für seinen Vorgänger Reinhard Frieling die Wache und das Team bereits vor seinem offiziellen Amtsantritt kennengelernt: Klaus Hensmann aus Appelhülsen. Foto: Anne Eckrodt

Er ist der Neue an der Spitze der Polizeiwache Lüdinghausen, wobei er so neu gar nicht: Offiziell hat Klaus Hensmann zum 1. Oktober die Leitung der Behörde an der Olfener Straße übernommen. In den Monaten vorher war er jedoch immer mal wieder als Vertretung seines Vorgängers Reinhard Frieling , der Ende September in den Ruhestand gegangen ist, vor Ort. „Ich habe hier also schon mal reingeschnuppert“, erzählt der Erste Polizeihauptkommissar beim Pressegespräch in seinem Büro im ersten Stock der Polizeiwache mit einem Schmunzeln.

Doch nicht nur deshalb kennt Hensmann viele Kollegen bereits. Der 55-jährige gebürtige Coesfelder, der heute mit seiner Familie in Nottuln-Appelhülsen lebt, ist in „Polizeikreisen“ in der Region herumgekommen. Nach einer Ausbildung zum Kfz-Mechaniker folgte der Wechsel zur Polizeischule Selm-Bork und der Einstieg in den mittleren Dienst. Mit der Einsatzhundertschaft hießen die weiteren Stationen Wuppertal, Recklinghausen, Marl und Haltern. In Dortmund folgte schließlich die Ausbildung im gehobenen Dienst.

Damit bin ich wieder näher am Wachdienst.

Kaus Hensmann

Nach bestandener zweiter Fachprüfung führte Hensmanns Weg zurück in den Kreis Coesfeld, zunächst als Dienstgruppenleiter bei der Kreispolizei. Zuletzt war er Leiter der Führungsstelle, ehe nun der Wechsel nach Lüdinghausen anstand. „Damit bin ich wieder näher am Wachdienst“, freut sich der Vater von zwei erwachsenen Söhnen. Denn: „Ich habe mich beim Dienst auf der Straße immer sehr wohlgefühlt.“

Knapp 30 Beamte im sogenannten Wach- und Wechseldienst sowie neun Bezirksbeamte gehören zum Team der Wache, die neben Lüdinghausen für Senden, Ascheberg, Nordkirchen und Olfen zuständig ist. „Ich erlebe hier ein offenes Verhältnis und einen guten Zusammenhalt“, beschreibt Hensmann seine ersten Eindrücke. Und er fügt hinzu: „Ich hatte den Eindruck, dass durchaus eine gespannte Erwartungshaltung im Team da war und hoffe, dass ich diese erfüllen kann.“

Und vielleicht kriege ich ja auch noch etwas frische Farbe an die Wände.

Klaus Hensmann

Einsätze werde er als Wachleiter zwar nicht fahren, doch habe er sich fest vorgenommen, immer mal wieder selbst auf der Straße unterwegs zu sein, wie Hensmann es formuliert. Im Moment stehen für den passionierten Motorradfahrer, Läufer und Fotografen zudem noch einige Antrittsbesuche im Terminkalender, unter anderem bei den Verwaltungschefs der Kommunen, für die die Polizeiwache Lüdinghausen zuständig ist.

Wann immer zwischendurch Zeit bleibt, räumt er nach und nach sein Büro ein, hängt Bilder auf. „Und vielleicht kriege ich ja auch noch etwas frische Farbe an die Wände“, so Hensmann, während er den Blick durch den Raum schweifen lässt.

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