Auf der Kino-Baustelle hat der Innenausbau begonnen
Im Februar geht’s los

Lüdinghausen -

Die Großbaustelle an der Konrad-Adenauer-Straße biegt langsam auf die Zielgerade ein: Mitte Februar sollen in den fünf Sälen des neuen Kinos die ersten Filme zu sehen sein. Der Einbau der Spezialtechnik startet Mitte November.

Samstag, 02.11.2019, 08:00 Uhr
Schlussspurt auf der Kinobaustelle: Sowohl draußen als auch im Inneren laufen die Arbeiten auf Hochtouren. Mitte Februar sollen die ersten Filme gezeigt werden.
Schlussspurt auf der Kinobaustelle: Sowohl draußen als auch im Inneren laufen die Arbeiten auf Hochtouren. Mitte Februar sollen die ersten Filme gezeigt werden. Foto: Anne Eckrodt

Mitte Februar ist es soweit: Dann laufen in den fünf Sälen des neuen Kinos die ersten Filme an. Ein fixes Datum wollte Mathias Kemme , zusammen mit Christof Gläser Geschäftsführer des Kino-Betreibers K-Motion, beim Ortstermin auf der Baustelle in dieser Woche noch nicht nennen. Nur soviel: „Ab dem Valentinstag ist alles möglich.“ Das ist der 14. Februar.

Zurzeit laufen in dem zweigeschossigen Gebäude die Arbeiten für den Innenausbau. „Sowohl die Elektriker als auch die Trockenbauer sind vor Ort. Außerdem wird die Lüftungstechnik eingebaut“, berichtete Michael Merten. Er ist Mitgesellschafter der Apollon Immobilien GmbH, die zusammen mit K-Motion und der Rewe-Supermarktkette rund zwölf Millionen Euro in das Großprojekt – neben dem Kino ist ein Supermarkt entstanden – an der Konrad-Adenauer-Straße steckt.

Kino-Neubau in Lüdinghausen

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  • Die Großbaustelle biegt auf die Zielgerade ein. Mitte Februar sollen die ersten Filme im neuen Kino anlaufen.

    Foto: Anne Eckrodt
  • Die Großbaustelle biegt auf die Zielgerade ein. Mitte Februar sollen die ersten Filme im neuen Kino anlaufen.

    Foto: Anne Eckrodt
  • Die Großbaustelle biegt auf die Zielgerade ein. Mitte Februar sollen die ersten Filme im neuen Kino anlaufen. Im Folgenden weitere Impressionen.

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„Mitte November starten wir dann mit dem Einbau der Kinotechnik“, steckte Andreas-C. Neuenfeld den weiteren Zeitplan ab. Der Architekt plant für K-Motion sämtliche Kinos, das in Lüdinghausen ist das 15. der Betreiberfirma mit Sitz in Hamburg. Und das wird mit modernster Technik ausgestattet. Dazu gehört beispielsweise die sogenannte Dolby Atmos, eine Surround-Sound-Technik. „Die vielen Lautsprecher pro Saal sorgen dafür, dass man das Gefühl hat, der Hubschrauber fliegt einem um den Kopf“, erläuterte Gläser. Zudem macht eine spezielle Satellitenschüssel auf dem Kinodach Live-Übertragungen unter anderem aus der Me­tropolitan-Oper in New York möglich. „Solche Angebote werden immer wichtiger. Wir müssen den Besuchern etwas bieten, um sie ins Kino zu locken“, weiß Kemme aus langjähriger Erfahrung.

Die Leute wollen es bequem und komfortabel – da kämpfen wir gegen das heimische Wohnzimmer an.

Mathias Kemme

Das gilt auch für die Sitzmöbel. Kemme: „Die Leute wollen es bequem und komfortabel – da kämpfen wir gegen das heimische Wohnzimmer an.“ Die Konsequenz daraus: Es gibt drei verschiedene Sitzkategorien, zum Teil mit verstellbaren Lehnen und Loungecharakter. Nur eines sucht der künftige Kinogänger vergebens: die Parkett-Kategorie gefühlt direkt vor der Leinwand. „Aufgrund des Komfortcharakters planen wir heute wesentlich großzügiger. Noch vor fünf Jahren haben wir doppelt so viele Sitze pro Raum eingeplant wie heute“, machte Neuenfeld deutlich. In Zahlen heißt das: Der größte Saal des neuen Lüdinghauser Kinos bringt es auf rund 200 Plätze, der kleinste auf circa 80.

Apropos: In dem großen Saal gibt es auch eine Bühne, so dass dort künftig auch Konzerte, Podiumsdiskussionen und andere Veranstaltungen möglich sind. Anfragen von Schulen, Vereinen und anderen Gruppen gebe es bereits, so Merten.

Dabei handelt es sich sowohl um Voll- und Teilzeitkräfte als auch um Mini-Jobber.

Mathias Gläser

Auf den fünf Leinwänden werden künftig täglich bis zu zwölf Filme zu sehen sein. Außerhalb der Ferien beginnen die ersten Vorstellungen gegen 14 Uhr, in den Ferien gegen 11 Uhr. Gläser: „Während der Schulzeit sind bei uns im Kino auch Schulveranstaltungen möglich.“ Sonntags seien zudem vormittags Matinee-Vorstellungen geplant. Rund 20 Mitarbeiter sorgen dann dafür, dass alles reibungslos läuft. „Dabei handelt es sich sowohl um Voll- und Teilzeitkräfte als auch um Mini-Jobber“, berichtete Gläser.

Bleibt noch die Frage nach dem Premierenfilm. „Der neue James Bond wird es nicht sein“, sagte Kemme mit einem Augenzwinkern. Der „007“-Streifen sollte es ursprünglich werden. Dann jedoch wurde bekannt, dass der erst mit deutlicher Verspätung im April 2020 in die Kinos kommen wird. Der Neubau wird zwar nun auch mit dreimonatiger Verzögerung fertig, aber immer noch deutlich früher als der Film. Wie Gläser verriet, sind für Februar unter anderem „Birds of Prey“ und „After Truth“, die Fortsetzung von „After Passion“, angekündigt. „Eine ,Bond-Nacht‘ wird es aber auf jeden Fall hier im Kino geben“, kündigte Kemme an.

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