Kartoffelfest in der Altstadt
Kulinarischer Einkaufsbummel

Lüdinghausen -

Besucher nicht nur aus Lüdinghausen, sondern auch aus der Umgebung lockte am Sonntag das Kartoffelfest in Lüdinghauser Altstadt. Das – nicht nur kulinarisch abwechslungsreiche – Geschehen rund um den Erdapfel wurde auch durch den verkaufsoffenen Sonntag abgerundet.

Montag, 04.11.2019, 10:00 Uhr aktualisiert: 04.11.2019, 15:53 Uhr
Zahlreiche Besucher auch aus dem Umland lockte das Kartoffelfest am Sonntag in die Lüdinghausen Altstadt.
Zahlreiche Besucher auch aus dem Umland lockte das Kartoffelfest am Sonntag in die Lüdinghausen Altstadt. Foto: Arno Wolf Fischer

Dass ein Erfolgskonzept wie das Kartoffelfest auch bei dunklen Wolken und vereinzelten Schauern funktioniert, machten am Sonntag die Besuchermassen in der Lüdinghauser Altstadt deutlich. Im Mittelpunkt stand natürlich der Erdapfel, doch der Herbstmarkt hatte noch viel mehr zu bieten. Denn von Bekleidung über Dekoartikel oder Küchenutensilien bis hin zu Käse und Kaffee hatten die rund 60 Markthändler eine breite Auswahl aufgefahren. Vervollständigt wurde das Angebot schließlich durch die örtlichen Einzelhändler, die ihre Türen am letzten verkaufsoffenen Sonntag des Jahres noch einmal öffneten.

Kartoffelfest in Lüdinghausen

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Herzstück des Festes war die kulinarische Meile um den Marktplatz, auf der die Besucher mit den verschiedensten Variationen der Kartoffel versorgt wurden. Klassiker wie Reibeplätzchen und Pommes gehörten ebenso zum Angebot wie Spiralkartoffeln oder Kartoffelwaffeln. Frisches Brot bot Jörg Terjung an, wobei auch hier die Erdäpfel nicht fehlen durften: So wurde etwa ein Weizenbrot kurzerhand mit Bratkartoffeln, Speck und Petersilie verfeinert.

Bekannte Sorten wie Cilena oder Laura werden auch heute gerne gekauft.

Frank-Thomas Knigge

Mit den reinen Rohstoffen aus eigenem Anbau versorgten sich die Besucher am Stand der Familie Engelkamp-Knigge. „Bekannte Sorten wie Cilena oder Laura werden auch heute gerne gekauft“, wusste Frank-Thomas Knigge, der jedoch auch einige besondere Kartoffelsorten in der Auslage präsentierte. So kommt der Name der „Roten Emmalie“ oder des „Blauen Schweden“ nicht von ungefähr: Unter der braunen Schale verbirgt sich ein buntes Inneres. Auch wenn diese Farbgebung am Sonntag immer wieder für Staunen sorgte, hat sie einen historischen Hintergrund: „Die Urkartoffel aus Amerika war blau.“

Ich war schon ein paar Mal hier und es hat sich bis jetzt immer gelohnt.

Ralf Becker

Als beliebte Fotomotive erwiesen sich auch in diesem Jahr die Oldtimer-Traktoren auf dem Marktplatz, wo Lukas Schlattmann alias „Radio Lukas“ für die passende musikalische Untermalung verantwortlich war. „Ich war schon ein paar Mal hier und es hat sich bis jetzt immer gelohnt“, erklärte Ralf Becker, dessen Sohn bereits mit Altersgenossen in der Stroharena tobte. „Es wird viel geboten und vor allem gibt es leckere Sachen“, fasste der Dattelner seine Gründe für den Besuch zusammen und blieb dabei bei weitem nicht der einzige auswärtige Besucher. Gäste aus dem gesamten Umland nutzten das Kartoffelfest für einen Ausflug nach Lüdinghausen und bummelten noch bis zum frühen Abend durch die Altstadt.

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