Konzerts des Musikschulchors mit hochkarätiger Unterstützung
Junge Stimmen singen Jugendwerke

Lüdinghausen -

Der Musikschulchor unter der Leitung von Musikschulleiter Elmar Sebastian Koch gibt am Sonntag (10. November) in der St.-Felizitas-Kirche ein hochkarätig besetztes Konzert. Jean-Pierre Oullet und Hagen-Goar Bornmann treten als Solisten auf. Zu hören sind Jugendwerke der Komponisten Johannes Brahms und Giacomo Puccini.

Mittwoch, 06.11.2019, 06:00 Uhr
Konzerts des Musikschulchors mit hochkarätiger Unterstützung: Junge Stimmen singen Jugendwerke
Foto: Am Sonntag bittet der Musikschulchor zum Konzert in die Pfarrkirche St. Felizitas.

Jugendwerke der Komponisten Johannes Brahms und Giacomo Puccini stehen auf dem Programm eines hochkarätig besetzten Konzertes mit dem Musikschulchor unter der Leitung von Musikschulleiter Elmar Sebastian Koch am Sonntag (10. November) um 18 Uhr in der St.-Felizitas-Kirche. „Dass sich die außergewöhnliche Begabung zweier großer Musiker schon in jungen Jahren zeigte, verwundert nicht“, heißt es in einer Ankündigung des Musikschulkreises.

Passend dazu wird der erst 26-jährige Bariton Hagen-Goar Bornmann eine der Solistenpartien übernehmen. Bereits im Alter von 14 Jahren wurde er an der Folkwang-Universität der Künste im Fach Blockflöte aufgenommen. Inzwischen hat Bornmann mehrere Wettbewerbe wie den Velberter Förderpreis 2013, den Folkwang-Preis (Konzeptkonzert) sowie den Köhler-Osbahr-Preis 2013 (Solo) und 2015 (Kammermusik) gewonnen. Mit dem Dialoghi-Quartett, Convivium Musicum Gelsenkirchen und dem Ensemble Curillis verfolgt er eine vielseitige Konzerttätigkeit im In- und Ausland, zuletzt als Akademist des „Young Talents“-Programms der Accademia Del Ricercare Italien. Diverse Meisterkurse runden seine künstlerische Ausbildung ab.

Kunstlied und Oratorium

Er widmet sich zusätzlich seinem Gesangsstudium, zunächst bei Steffanie Patzke und Prof. Noelle Turner, seit 2018 bei Prof. Martin Wölfel. Zuletzt sang Bornmann die Rollen des Publio aus Mozarts „La Clemenza di Tito“, Mantus Fürst aus der 2017 uraufgeführten Kinderoper „Tinte, Tod und Teufel“ von Karin Haußman sowie den Spiegel aus Marius Felix Langes Märchenoper „Schneewittchen”. Neben dem Musiktheater liegt Bornmanns Schwerpunkt vor allem im Bereich Kunstlied und Oratorium.

Der kanadische Tenor Jean-Pierre Oullet begann im Alter von sechs Jahren seine musikalische Laufbahn zunächst am Klavier. Erst während eines naturwissenschaftlichen Studiums entdeckte er seine Stimme und verfolgte seine Gesangsausbildung von da an am Collège d’Alma, Kanada. Victor Martens, Professor an der Wilfrid-Laurier-University, entdeckte den Tenor und betreute ihn bis zum Studienabschluss mit dem Bachelor der Gesangsinterpretation im Jahr 2006.

In Köln studierte er zwei weitere Jahre Gesang an der Hochschule für Musik bei Prof. Arthur Janzen. Parallel hierzu wurde Oullet Mitglied im Ensemble der Gächinger Kantorei Stuttgart, wo er Bekanntschaft mit Helmuth Rilling machte, der ihn alsbald mit kleinen Soloaufgaben betraute. Seit 2010 entwickelt er seine Stimme unter der Anleitung von Neil Semer und ist ein weltweit gefragter Tenor mit Konzerten in Europa, Amerika und Asien, heißt es in der Mitteilung weiter. Auch auf der Opernbühne konnte sich Jean-Pierre Ouellet dank seines schauspielerischen Talents durch einige Partien profilieren: Ferrando („Così fan Tutte“, Mozart), Don Ottavio („Don Giovanni“, Mozart), Tom Rakewell („The Rake’s Progress“, Stravinsky).

Auftritt mit renommierten Ensembles

Ein besonderes Feld der Inspiration bedeutet für den Tenor das Oratorium. Er ist regelmäßig in den bekanntesten Werken als Solist zu hören: „Elias“ (Mendelssohn), „Weihnachtsoratorium“ (Bach), „Die Schöpfung“ (Haydn), „Messias“ (Händel), „Requiem“ (Mozart), „Petite Messe Solennelle“ (Rossini).

Jean-Pierre Oullet trat mit renommierten Ensembles auf wie dem Tonhalle-Orchester Zürich, der Radio-Sinfonie Kattowitz, dem Orchestre Symphonique de Sherbrooke, den Düsseldorfer und Duisburger Symphonikern und dem Bach-Collegium Stuttgart. Er hat mit bedeutenden Dirigenten zusammengearbeitet – darunter Helmuth Rilling, Matthew Halls, Joachim Krause, Peter van Heyghen, Stéphane Laforest und Christoph Spering.

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Karten für das Konzert gibt es in der Musikschulverwaltung (Villa Westerholt), im Bürgerbüro, im Pfarrbüro St. Felizitas sowie an der Abendkasse.

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